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Alphorntrio eröffnet das Festival der Blasmusik

Alphorntrio eröffnet das Festival der Blasmusik

In die Bubacher Hirschberghalle hatten die Dorfdudler ihre Gäste zu einem Konzert eingeladen. Das vierte Festival der Blasmusik stand an, und die Halle war ausverkauft.

. Mit einer kleinen Programmänderung und einem aufmunternden "Toi, toi, toi" schickte Andreas Trenz, Gründungsmitglied und Dirigent der Original Bubacher Dorfdudler, seine 20 Musiker und zwei Musikerinnen zum vierten Festival der Blasmusik in die vollbesetzte Hirschberghalle. Doch bevor es mit Posaunen, Trompeten, Hörnern und tiefem Blech anständig laut wurde, lag die Eröffnung traditionell erst einmal in den Händen des Alphorntrios, das für die perfekte Einstimmung auf ein gut zweistündiges Blasmusik-Programm sorgte.

Bis auf den letzten Platz besetzt bot die Hirschberghalle auch bei der vierten Auflage dieser Konzertveranstaltung die perfekte Kulisse für die Dorfdudler. Lederhosen sind hier keine Pflicht, sondern ein Lebensgefühl, die Musiker, das zeigen sie am Sonntag eindrucksvoll vom ersten Stück an, stehen absolut hinter ihrer Musik. Und die kam alles anderes als einseitig daher. Zur Eröffnung gab es gleich mit dem Marsch "Auf Abenteuerreise" ganz schön was auf die Ohren, und auch die anschließende "Kirschblütenpolka" bewies das Klangvolumen der Kapelle eindrucksvoll. Dass den Dorfdudlern aber durchaus auch emotionalere Stücke stehen, bewiesen sie mit dem Titel "Bilitis", bei dem Knut Grausam an der Posaune für sein Solo viel Beifall erntete.

Die Original Dorfdudler begeistern als geschlossener Klangkörper, zeigen aber immer wieder in ihren Soli die gute Ausbildung aller Orchestermitglieder. So gab es bei der Polka "Unsere Musik" ganz schön was zu tun für die drei Klarinetten. Marsch und Polka standen zweifelsohne im Mittelpunkt des Festivals - kamen aber durchaus mal unerwartet daher.

Mit dem Maxglaner Zigeunermarsch Reloaded begaben sich die Dorfdudler auf neue Wege mit großen Tempiwechsel und unterschiedlichsten Rhythmen. Uraufgeführt wurde aber auch ein Stück, zu dem sich Oberdudler Trenz zwei Solisten eingeladen hatte. Mit dem SR3 Sommeralm Song "Mojens geht's ruff und ommens runner", das Trenz eigens für die Dorfdudler umgeschrieben hatte, überraschten sie das treue Bubacher Publikum mit Alm-Ebi, alias Eberhard Schilling sowie Schorsch Seitz. Die beiden heizten dem Publikum ganz schön ein, am Ende sang der ganze Saal mit. Ihr Besuch in Bubach, erklärte Schilling, sei nicht zuletzt der Dank für den unermüdlichen Einsatz der Bubacher Dorfdudler bei der Sommeralm.

"Wir haben überall angefragt, ob eine Kapelle uns musikalisch beim Aufstieg auf die Alm begleitet, die Dorfdudler haben zugesagt und bisher in jedem Jahr ihr Versprechen gehalten", erklärte er und lud alle Konzertbesucher ein, ihn in diesem Jahr auf der Alm zu besuchen.