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Acht Frauen, eine Ausstellung

Die Mitglieder der Gruppe "farbraum 07" eint die Liebe zum Malen und zur Kunst. Foto: SZ
Die Mitglieder der Gruppe "farbraum 07" eint die Liebe zum Malen und zur Kunst. Foto: SZ
Habach. Die Gruppe "farbraum 07" ist kein Verein, hat aber eins gemeinsam: die Liebe zum Malen und Gestalten, einander Kritik und Anregung zu geben, und die Freude am Tun mitteilen, so heißt es in einer Pressemitteilung. Schon als Kind hatte Carmen Weber Freude am Umgang mit Stift, Pinsel und Farbe

Habach. Die Gruppe "farbraum 07" ist kein Verein, hat aber eins gemeinsam: die Liebe zum Malen und Gestalten, einander Kritik und Anregung zu geben, und die Freude am Tun mitteilen, so heißt es in einer Pressemitteilung. Schon als Kind hatte Carmen Weber Freude am Umgang mit Stift, Pinsel und Farbe. Erst im Jahr 1999 war die Zeit reif, diese Freude wieder zu beleben, durch zahlreiche Kurse - Zeichnen, Malerei, Collage, zuletzt Holzschnitt - bei verschiedenen Dozenten. So hat sie eine neue Sprache entdeckt, und mit ihr erschließen sich neue Sicht- und Denkweisen - unerwartete Begegnungen, Neuland. Conny Dörr aus Habach begann 1994 mit Tiffanyarbeiten. Seit 2000 besucht sie Kurse an der Europäischen Kunstakademie Trier; der Freien Kunstschule Schmelz und am Kunstzentrum Bosener Mühle. Ilse Schneider hat ihre künstlerischen Fähigkeiten in vielen Kursen an der Freien Kunstschule Schmelz, an der Europäischen Akademie in Trier, am Kunstzentrum Bosener Mühle und bei Seiji Kimoto erworben. Sie malt spontan und frei und wird eins mit dem Bild, eins mit Pinsel und Farbe, und das Drumherum ist ihr nicht mehr wichtig. Manuela Weber begann mit der Seidenmalerei. Ab 2000 besuchte sie mehrere Zeichen- und Aquarellkurse bei Ursula Flock. Der Wunsch, mehr mit Farbe experimentieren zu können, brachte sie schließlich zur Acrylmalerei. Die moderne abstrakte Malerei mit intensiven Farben, vor allem Rot/Orange, ist für Manuela Weber Ausdruck von Lebensfreude. Kunst ist das Leben und die Leidenschaft von Marlene Bick. Es geht ihr darum, Unsichtbares sichtbar zu machen. Es ist ihr Bestreben, Ideen, Handwerk und Technik zu einer Einheit zu bringen. Sie besucht unter anderem Malkurse an der VHS Nohfelden, an der Kunst-Akademie Trier, an der Bosener Mühle und im Elsass. Petra Laub hat schon in der Schulzeit immer gerne gemalt, am liebsten mit Buntstiften oder Farbkasten. Erst nach der Familienphase konnte sie im Jahr 2000 ihre ersten Kurse besuchen: Zeichnen und Aquarell, Akt bei Tanja Endress-Klemm und experimentelles Malen bei Karin Mansmann. Zurzeit experimentiert sie am liebsten mit verschiedenen Materialien und Farben. Sand, Sägespäne und Eierschalen sowie intensive Töne wie Rot, Orange und Gelb finden sich in ihren teilweise abstrakten Bildern wieder. Malen, Zeichnen und kreatives Gestalten hat Susanne Schäfer schon als Kind sehr gemocht. Doch erst als ihre zweite Tochter auf der Welt war, hat sie sich dieser Vorliebe neu gewidmet. Angefangen 2003 mit einem Zeichenkurs an der Freien Kunstschule Schmelz, über Aktzeichnen und Malen mit Aquarell hat sie verschiedene Richtungen ausprobiert und 2004 schließlich den Weg zur Acrylmalerei gefunden. Des Weiteren gehört Maria Schmidt der Gruppe "farbraum 07" an, von der ebenfalls Arbeiten im Bauernhaus Habach zu sehen sind. red Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 17. Mai, um 11 Uhr im Rahmen des Internationalen Museumstags im Bauernhaus Habach statt. Die Ausstellung ist sonntags von 14 bis 17 Uhr beziehungsweise nach telefonischer Vereinbarung, Telefon (06881) 71 17, Telefon (06881) 73 07, Telefon (06881) 962 628, zu sehen.