„75 Jahre 20. Juli 1944: Die Konspirateure. Der zivile Widerstand hinter dem 20. Juli 1944“

20. Juli 1944 : Buchvorstellung zu mutigen Menschen in der Nazi-Zeit

Die beiden Autoren Marie-Christine Werner und Ludger Fittkau stellen am Donnertag, 16. Mai, um 19.30 Uhr im Koßmannforum im big Eppel in Eppelborn ihr Buch „75 Jahre 20. Juli 1944: Die Konspirateure.

Der zivile Widerstand hinter dem 20. Juli 1944“ vor, in dem es um mutige Frauen und Männer geht. Der 75. Jahrestag des 20. Juli 1944 ist auch für das Saarland ein bedeutender Anlass des Gedenkens, schreiben die Veranstalter in ihrer Ankündigung. Denn Saarländer wie Bartholomäus Koßmann oder Christian Fries gehörten direkt hinter den rund 200 militärischen und zivilen Hauptplaner und -planerinnen des Attentats auf Hitler zu denjenigen, die bereit gestanden hätten, nach einem gelungenen Umsturz politische oder administrative Funktionen zu übernehmen. Koßmann gehörte zum christlichen Flügel der „Bewegung des 20. Juli“ (Elisabeth Schwamb).

Der gebürtige Saarländer Fries zählte zu den sozialdemokratischen Leuschner-Leuten und spielte am Tag des Attentates eine führende Rolle in Frankfurt am Main. Im neuen Buch „Die Konspirateure. Der zivile Widerstand hinter dem 20. Juli“ (Verlag wbg theiss Darmstadt) wird die Geschichte entschlossener Frauen und Männer erzählt, die ihr Leben riskierten, um das Stauffenberg-Attentat zu einem erfolgreichen Umsturz weiterzuführen. Im Vortrag über diese bisher bundesweit wenig bekannte Seite des 20. Juli 1944 werden die beteiligten Saarländer sowie mutige Frauen aus Rheinland-Pfalz (Elisabeth Schwamb, Mathilde Gantenberg) im Vordergrund stehen.

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