| 20:37 Uhr

Tischfußball
Eine Silbermedaille für die Männer mit den schnellen Händen

Die Ottweiler Senioren schafften den Einzug ins Finale. Dort mussten Sie sich aber den Gastgebern aus Frankreich geschlagen geben.
Die Ottweiler Senioren schafften den Einzug ins Finale. Dort mussten Sie sich aber den Gastgebern aus Frankreich geschlagen geben. FOTO: Wolfgang Lawall/Verein / Wolfgang Lawall
Ottweiler. Bei der World-Series am Bonzini-Tischfußball in Rouen mussten sich die Ottweiler Senioren nur dem Gastgeber geschlagen geben.

Am vergangenen Wochenende fanden in der Normandie die diesjährigen World-Series am Bonzini-Tsichfußball statt. Mit am Start in der Seine-Metropole Rouen waren auch Akteure des OTC Ottweiler in den verschiedensten Disziplinen. Bereits am ersten Tag waren Claus und Josef Cornelius im Seniorennationalteam des DeuschenTischfußballbundes (DTFB) gefordert. Der Sieg im Endspiel ging an die Franzosen um René Kurtz.


Ein Tag später fanden die Wettkämpfe im Einzel statt. Ulf Gabriel, Peter Thiry und Silas Reimann belegten Rang 129 (von 317 Startern) im offenen Einzel. Der Ottweiler Neuzugang Frédéric Lux belegte einen starken 33. Platz. Im Dameneinzel wurde Hannah Groß von den Saar-Soccer-Ladies 33. (von 58). Im Junioreneinzel machte das Ottweiler Talent Silas Reimann mit einem 5. Platz nunmehr auch am Bonzini auf sich aufmerksam. Im Seniorenfeld waren die OTC-Oldies zu siebt vertreten. Ralph Bach war mit Rang 65 (von 69) sicherlich genau so wenig zufrieden wie Josef Cornelius mit Platz 33. Für Stephan Peter, René Kurtz und Wolfgang Lawall sprang Platz 17 heraus. Nach der Niederlage im Achtelfinale gegen den späteren Sieger belegte Rüdiger Treinen Rang neun. Als bester Ottweiler Senior landete nach der überraschenden Niederlage im Viertelfinale Claus Cornelius auf Platz fünf.

Am vorletzte Tag standen die Doppel auf der Tagesordnung. Ulf Gabriel/Peter Thiry sowie Frédéric Lux/Eric Baussan errangen Platz 65 (von 161) im offenen Doppel. Im Damendoppel wurde Hannah Groß mit ihrer Partnerin aus Canada, Marie Oullet, 17. (28). Junior Silas Reimann belegte mit Michel Klaffke erneut Platz 5 (14). Im 32 Teams starken Seniorenfeld konnte Stephan Peter mit Hans-Günther Sturmer vom TFC Roden zwar das Semi-Pro-Finale gewinnen, war aber nach der Bronzemedaille im Vorjahr mit Rang 17 etwas frustriert. René Kurtz/Ralph Bach schwächelten nach einer überzeugenden Vorrunde im Achtelfinale; Platz neun. Das mit Platz zwei nach der Vorrunde beste deutsche Seniorendoppel Wolfgang Lawall/Rüdiger Treinen schaltete im Achtelfinale das deutsche Spitzendoppel Gottesleben/Stöpel in vier Sätzen aus. Leider fanden die Beiden im Viertelfinale nicht wie gewohnt zu ihrem Spiel, so dass der Traum von einem Ottweiler Endspiel ausgeträumt war. Am Ende blieb nur der 5. Platz. Die Titelverteidiger Claus und Josef Cornelius machten es in der anderen Hälfte des Tableaus besser und dominierten im Halbfinale die letztjährigen Finalgegner klar in drei Sätzen. Im Finale konnten die Beiden allerdings ihr Potential nicht ansatzweise abrufen. Trotz der Silbermedaille hielt sich die Freude in Grenzen.



Am letzten Tag war Classik-Tag. Bei den Damen belegte die saarländische Kombination Hannah Groß/Vanessa Pütz Platz 17 (23). Silas Reimann/Michel Klaffke konnten bei den Junioren mit Platz neun (11) nicht an die Leistung des Vortages anknüpfen. Deutlich besser machten es bei den Herren Ulf Gabriel/Peter Thiry. Nach fünf siegreichen Runden,  stand das Ottweiler Vorzeigedoppel im Halbfinale. Doch die Kraft war am Ende. Den späteren Gewinnern, dem französischen Spitzendoppel Meckes/Lagrange, mussten sie nach drei Sätzen gratulieren. Auch das Spiel um Platz drei ging  verloren.

Bei den Senioren war die Auslosung für die beiden Ottweiler Doppel sehr frustrierend. Bereits in Runde eins trafen Cornelius/Cornelius und Lawall/Treinen aufeinander. Nach dem Vier-Satz-Erfolg über ihre Mannschaftskameraden marschierten die Corneliusbrüder konsequent durch alle Runden bis in Finale. Dort mussten sie allerdings gegen die Nationalmannschaftskollegen Gottesleben/Stöpel eine schmerzliche Drei-Satz-Niederlage hinnehmen und sich erneut mit Silber zufriedengeben.