| 21:52 Uhr

Diakonie-Klinikum
Ein Haus der Zuflucht und Geborgenheit

 Silke Herding und Roman Holweck bepflanzen Blumenkästen zur Begrünung der Wärmestubb.
 Silke Herding und Roman Holweck bepflanzen Blumenkästen zur Begrünung der Wärmestubb. FOTO: Jörg Jacobi
Neunkirchen. „Im Haus der Diakonie bündeln wir viele Hilfeeinrichtungen unter einem Dach. Durch die kurzen Wege und die Vernetzung der Mitarbeitenden leisten wir effektive Hilfe in schwierigen Lebenslagen“, erklärte Anne Fennel, Geschäftsführerin der Diakonie Saar, bei der offiziellen Eröffnung des Haus der Diakonie in der Neunkircher Bahnhofstraße.

Rund 300 Besucher waren am Freitag gekommen, um sich bei Führungen durch das Gebäude von der Einrichtung ein Bild zu machen. Die Mitarbeiter informierten die Gäste über ambulante Hilfen für Menschen mit Behinderungen, ambulant betreutes Wohnen, Sozialberatung und Migrationsdienste sowie Hilfen zum Einstieg in die Arbeitswelt. In der zweiten Etage konnten die Besucher in einen Sprachkurs reinschnuppern. Die Kirchliche Sozialstation in der dritten Etage zeigte eine Fotoausstellung zur Geschichte der Station, bot Informationen zu Pflegeleistungen und die Pflegeschüler maßen Blutdruck- und Blutzucker. In der vierten Etage, in der sich auch der Lotsenservice Mobisaar und die Energieberatung Stromspar-Check befinden, waren die Kinder zum Malen und Basteln eingeladen. Im Innenhof und in der Wärmestubb hat das Trio Mississippi Tree mit Dixi, Ragtime, Swing und Latin die Gäste unterhalten.


Zu Beginn des Tages stellte Diakoniepfarrer Udo Blank in einer Andacht eindrücklich die Lebenssituationen der Hilfesuchenden dar. Superintendent Markus Karsch sprach seinen Dank und seine Wertschätzung für die Arbeit der Diakoniemitarbeiter am Standort aus. „Dieses Haus bietet Zuflucht und Geborgenheit, das bedeutet Würde für die Menschen, die hier Hilfe suchen“, betonte Superintendent Karsch.