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Ein Denkmal macht auf sich aufmerksam

Ein Denkmal macht auf sich aufmerksam

Heinitz. Seit Ende 2003 bemüht sich die Initiative Gasmaschinenzentrale Heinitz um den Erhalt der historischen Industrie-Anlage und eine neue Nutzung für den nächtigen Bau, der seit rund sechs Jahren leer steht. Herbert Müller ist der Vorsitzende der Initiative

Heinitz. Seit Ende 2003 bemüht sich die Initiative Gasmaschinenzentrale Heinitz um den Erhalt der historischen Industrie-Anlage und eine neue Nutzung für den nächtigen Bau, der seit rund sechs Jahren leer steht. Herbert Müller ist der Vorsitzende der Initiative. Er führt gleich eine ganze Liste von Gründen ins Feld, die für die Erhaltung des 1904 errichteten Denkmals in der Nähe von Friedrichsthal sprechen. Da ist einmal die Stahlskelett-Gerüst-Bauweise (Professor Reinhold Krohn), die dem damals modernen Jugendstil (Architekt Bruno Möhring) "meisterhaft angepasst ist". Weiter wird auf die außerordentlichen Leistungen der Beschäftigten verwiesen, die bahnbrechende technische Entwicklungen bei der Elektrizitätserzeugung ermöglichten. Die Initiative verweist auch auf die Wichtigkeit des Standortes Heinitz als Ort der frühesten Steinkohlegewinnung in Deutschland (Kännelkohle im 7./6. Jahrhundert vor Christus). Und nicht zuletzt sieht die Initiative das monumentale Bauwerk auch in Zusammenhang mit dem Ort Heinitz und dessen Bewohnern: Es soll wieder viele Arbeitsplätze bereitstellen. slKontakt: Herbert Müller, Telefon Telefon (0 68 21) 7 85 30.