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Fußball: Die Hertha will gegen den FCK zurück in die Spur

Fußball : Die Hertha will gegen den FCK zurück in die Spur

Wiesbach empfängt in der Fußball-Oberliga am Samstag die Reserve des Zweitligisten.

Der FC Hertha Wiesbach hat die Hinrunde in der Fußball-Oberliga als Tabellenneunter abgeschlossen. Im Hinblick auf das Saisonziel (Platz fünf bis acht) liegen die Wiesbacher fast im Soll. Dennoch ist die Stimmung vor dem Heimspiel am Samstag um 14.30 Uhr gegen den 1. FC Kaiserslautern II „etwas gedrückt“, wie Trainer Michael Petry sagt. Vor fünf Wochen war Wiesbach Dritter, doch in den vergangenen sechs Partien konnten die Gelb-Schwarzen nicht mehr gewinnen. Darunter waren Spiele gegen Liga-Schwergewichte wie der FC Homburg, der FK Pirmasens und Eintracht Trier. „Aber gerade die letzten beiden Heimspielniederlagen gegen Engers und Idar-Oberstein waren ärgerlich. Die haben wir uns selbst zuzuschreiben“, sagt Petry. Er ergänzt: „Wir stehen noch ordentlich da. Aber die Runde verläuft mir zu extrem. Wir gewinnen fünf Spiele am Stück. Und dann sechs Spiele gar nicht mehr. Bis zur Winterpause sollten wir schleunigst wieder punkten – sonst trudeln wir noch unten rein.“

Gegen den 1. FC Kaiserslautern hängen die Trauben für Wiesbach allerdings hoch. Die Reserve des Zweitligisten hat seit 13 Spielen nicht mehr verloren. In den vergangenen neun Partien kassierten die Roten Teufel nur zwei Gegentore. „Das sind alles top ausgebildete Jungs, die unter Profibedingungen trainieren. Die machen nichts anderes als Fußballspielen und regenerieren. Deshalb haben sie im Winter weniger Probleme mit Verletzungen als andere Oberligavereine“, sagt Petry, der zudem vor dem „schnellen, unangenehmen Umschaltspiel“ der drittplatzierten Pfälzer warnt.

Bei Wiesbach kehren Mittelfeldspieler Nico Veeck und Kapitän Mike Baier in den Kader zurück. Dafür fehlt der angeschlagene Björn Recktenwald. Fabio Pelagio und Marco Sieger müssen weiter pausieren. Am Dienstag bestritt Wiesbach ein Testspiel gegen den Saarlandligisten FSG Bous. Der FC Hertha gewann mit 3:0. Die Tore erzielten Patrick Ackermann (2) und Hendrik Schmidt (1). „Gerade für die vielen Spieler, die zuletzt gefehlt haben, ist so ein Praxistest besser als der normale Trainingsbetrieb“, sagt Petry. Er freut sich darüber, dass der FC Hertha den Vertrag mit Leistungsträger Hendrick Schmidt vorzeitig bis 2020 verlängert hat. „Das war mein Wunsch. Hendrik ist ein Schlüsselspieler und nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken. Wir sind froh, dass wir einen so talentierten und charakterlich einwandfreien Spieler an uns binden konnten“, sagt der 41-Jährige. Er fordert vor dem Spiel gegen den FCK: „Wir sind nicht der Favorit – aber in der Lage, sie zu schlagen. Wir werden uns strecken müssen und dürfen uns vor allem keine unnötigen Ballverluste in der Vorwärtsbewegung leisten.“