Die Band SMS spielte in Neunkirchen.

SMS in Neunkirchen : Ein wunderbarer Abend dank SMS

Die drei Musiker Herbert Schreiner, Michael Marx und Joe Smoke in der Stummschen Reithalle.

In den sozialen Medien, aber auch auf den diversen Seiten der Ticketanbieter verbreitete sich bereits Tage vor dem Konzert in der Stummschen Reithalle die wichtige Nachricht: Wer die Band SMS live erleben wollte, musste früh dran sein und den Vorverkauf nutzen. Mit 140 Gästen war der Konzertsaal am Samstagabend restlos ausverkauft, was die Band, aber auch den Veranstalter, die Neunkircher Kulturgesellschaft, natürlich gleichermaßen freute.

Die gut gefüllte Halle bot den drei erfahrenen Musikern die perfekte Kulisse für einen Konzertabend völlig ohne Schnörkel, dafür mit viel handgemachter Musik. Drei Männer mit drei sehr individuellen und unverwechselbaren Stimmen, dazu akustische Gitarren, sie sorgten für ein begeistertes Publikum. Dank der Stückauswahl kam das mal mehr ins Träumen, durfte aber auch kräftig mitwippen oder gar mitsingen. „Wer den Text kann, singt mit, wer nicht, der singt einfach irgendwas“, forderte Michael Marx, der die Moderation übernommen hatte, die Konzertbesucher auf.

Auf der Bühne verriet Marx, habe er einen Zettel liegen, darauf seien die Musikstücke, die Pausen und auch die Moderation vermerkt. Doch Herbert Schreiner, wie Michael Marx ebenfalls musikalisches Urgestein aus „Marx, Rootschilt und Tillermann“-Zeiten“, machte ihm gleich einmal einen Strich durch die Rechnung. Eine gerissene Saite an der Gitarre des „Killer Kings“ verursachte eine längere Musikpause. Doch die Musiker nahmen es ebenso gelassen wie die Gäste.

Belohnt wurden letztere durch viele emotionale Stücke, die von der Liebe und Freiheit erzählen. „Wir sind sehr froh, dass ihr da seid, denn ohne euch wäre heute Abend eine Probe“, scherzte Marx. Zu den beiden Musikern aus dem Kreis Neunkirchen gesellt sich in der Band SMS Joe Smoke. Der US-Amerikaner steuert nicht nur seine großartige Stimme, sondern auch zahlreiche eigene Stücke bei. Zusammen mit bekannten Songs von Tracy Chapman oder den Bee Gees ergaben sie ein überaus abwechslungsreiches Programm mit Ecken und Kanten, das bei den Konzertbesuchern bestens ankam. In der Pause suchten die drei Vollblutmusiker im Saal den direkten Kontakt zum Publikum, ehe sie im zweiten Konzertteil erneut mit ihrer unglaublichen Freude an der Musik für gute Stimmung passend zum Wochenende sorgten.

Mehr von Saarbrücker Zeitung