Diakonie Saar Geschenke für bedürftige Familien

Neunkirchen · Mehr als 200 Geschenke haben die Jungsozialisten der SPD gepackt für Kinder aus bedürftigen Familien in Neunkirchen.

 Landtagspräsidentin Heike Becker (vorne links) und Bürgermeisterin Lisa Hensler (vorne rechts) unterstützen die Aktion der Jusos: Juso-Vorsitzender Andreas Thiel (Mitte, hinten) übergab die gesammelten Geschenke an Diakonie-Geschäftsführer Oliver Kremp-Mohr (rechts), Stefan Gebhardt (Zweiter von links) und Andreas Jenal (links).

Landtagspräsidentin Heike Becker (vorne links) und Bürgermeisterin Lisa Hensler (vorne rechts) unterstützen die Aktion der Jusos: Juso-Vorsitzender Andreas Thiel (Mitte, hinten) übergab die gesammelten Geschenke an Diakonie-Geschäftsführer Oliver Kremp-Mohr (rechts), Stefan Gebhardt (Zweiter von links) und Andreas Jenal (links).

Foto: Stefanie Stein

Die Jungsozialisten in der SPD in Neunkirchen unterstützen zum Weihnachtsfest bedürftige Familien und übergaben im Diakoniekaufhaus Neunkirchen mehr als 200 Geschenke an die Mitarbeitenden zur Weitergabe an Kunden und Klienten, teilt ein Sprecher der Diakonie mit. „In die Sozialberatung und hier ins Kaufhaus kommen viele Familien mit wenig Geld“, erzählt Andreas Jenal, Bereichsleiter bei der Diakonie Saar. „Wir danken den Jusos und allen, die sich beteiligt haben, dass sie dazu beitragen, den Kindern ein glückliches Weihnachtsfest zu ermöglichen.“

Mit Hilfe vieler Privatpersonen aus dem Landkreis Neunkirchen hatten die Jusos die Pakete mit kleinen Geschenken gepackt. Die Päckchen wurden bis Weihnachten im Kaufhaus und im Haus der Diakonie in der Bahnhofstraße an bedürftige Familien weitergegeben. „Im nun fünften Jahr setzen wir die Aktion mit der Diakonie als Partner um. So erreichen wir Neunkircher Familien, aber auch geflüchtete Eltern mit Kindern und wissen, dass die Geschenke bei den Kindern ankommen, die nicht viel erwarten können“, lobt Andreas Thiel, Vorsitzender der Jungsozialisten, die Kooperation. Und auch Stefan Gebhardt, Abteilungsleiter „Offene Soziale Arbeit“ bei der Diakonie, ist dankbar für die Unterstützung. „In die Beratung im Haus der Diakonie kommen aktuell auch viele Geflüchtete. Da ist es schön, wenn wir den Kindern eine Freude machen können.“ Im Haus der Diakonie, Bahnhofstraße 26, finden Menschen in schwierigen finanziellen Situationen kostenlose Sozialberatung. Hier befinden sich auch die Migrationsdienste, die im Umgang mit Ämtern beraten. Das Sozialkaufhaus in der Wellesweilerstraße 83 bietet bedürftigen Familien gut erhaltene Ware zum kleinen Preis und ist dabei auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, die zu den Öffnungszeiten abgegeben werden können. Bis Ende März betreibt die Diakonie im Rahmen der Winteraktion der saarländischen Landesregierung ein Wintercafé im Kaufhaus. Montags bis freitags wird warmes Mittagessen für einen Euro angeboten.

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