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Der fünfjährigen Polina aus Russland geht es gut

Der fünfjährigen Polina aus Russland geht es gut

Regionalverband/Homburg. 58 000 Euro sind zusammengekommen - auch aus dem Regionalverband -, und die Chancen auf Heilung stehen sehr gut: Die fünfjährige Polina aus Russland war an einem bösartigen Nierentumor mit Lungenmetastasen erkrankt und wurde von September vergangen Jahres bis Februar an der Uniklinik Homburg behandelt (wir berichteten)

Regionalverband/Homburg. 58 000 Euro sind zusammengekommen - auch aus dem Regionalverband -, und die Chancen auf Heilung stehen sehr gut: Die fünfjährige Polina aus Russland war an einem bösartigen Nierentumor mit Lungenmetastasen erkrankt und wurde von September vergangen Jahres bis Februar an der Uniklinik Homburg behandelt (wir berichteten). Da die Behandlung teuer ist, waren die kleine Polina und ihre Eltern auf Spenden angewiesen. Hier kamen die Elterninitiative krebskranker Kinder und die Kindernothilfe Saar ins Spiel. Rührend haben sie sich um Polina und ihre Eltern gekümmert und sie in der Eltern- und Geschwisterwohnung auf dem Gelände des Uniklinikums untergebracht. Vor allem haben beide Initiativen unter Federführung von Ulrike Becker (Elterninitiative) und Christa Jochum (Kindernothilfe) dazu aufgerufen, zu spenden. Und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. "Wir sind stolz darauf, dass wir diese enorme Summe zusammenbekommen haben", sagt die Vorsitzende der Kindernothilfe, Christa Jochum, im Gespräch mit unserer Zeitung. Es gebe ein gutes Gefühl, dass die Leute so viel gespendet haben. Sie sagt: "Es hat niemand mit solch einer Summe gerechnet." Vor allem freut sich Jochum darüber, dass die kleine Polina sehr lebendig ist. "Sie hat mittlerweile wieder schöne blonde Haare und einen unglaublichen Lebenswillen", so Jochum weiter. Auch der behandelnde Arzt, Dr. Thomas Krenn, habe gesagt, dass das Mädchen "Wahnsinn ist". Christa Jochum erklärt, dass Polina nach Meinung der Ärzte wieder vollständig gesund werden und ein ganz normales Leben führen könne. Eventuell wird Polina noch mal im Sommer zur Nachuntersuchung nach Homburg kommen. Das steht derzeit aber noch nicht fest. Momentan wird sie regelmäßig in ihrer Heimat Russland untersucht. Rückblickend freut Christa Jochum sich vor allem darüber, dass Polina und ihre Familie mit offenen Armen in Homburg empfangen wurden: "Wie kann man besser gesund werden, als in einem Umfeld, das von viel Liebe und Wärme geprägt ist?" In Russland wurde Polina die befallene Niere entfernt. Die Uniklinik Homburg sah sich in der Lage, Polina unter anderem mittels einer Operation der Lungenmetastasen die Chance auf ein neues Leben zu geben.