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Das sportliche Neunkirchen im Stadtgespräch

Das sportliche Neunkirchen im Stadtgespräch

Neunkirchen. Fast zwei Jahre liegt die gelungene Premiere des "Stadtgesprächs" zurück und viele hatten sicher nicht mehr an eine Fortsetzung geglaubt. Die gab es nun doch in der Stummschen Reithalle. Unter dem Motto "Sportliches Neunkirchen" hatten Bettina Mick und Matthias Brill laut Pressemitteilung erfolgreiche Vertreter unterschiedlichster Sportarten eingeladen

Neunkirchen. Fast zwei Jahre liegt die gelungene Premiere des "Stadtgesprächs" zurück und viele hatten sicher nicht mehr an eine Fortsetzung geglaubt. Die gab es nun doch in der Stummschen Reithalle. Unter dem Motto "Sportliches Neunkirchen" hatten Bettina Mick und Matthias Brill laut Pressemitteilung erfolgreiche Vertreter unterschiedlichster Sportarten eingeladen. So war es für einige Zuschauer sicher der erste Einblick in die Welt des Querfeldeinradfahrens, den Bastian Jung vermittelte: "In Deutschland ist unsere Sportart nur wenigen bekannt, aber zum Beispiel in Belgien und den USA sind die Fahrer richtige Stars. Einige haben eigene Fernsehshows und es gibt sogar Zeichentrickserien über sie!" Von solcher Popularität kann auch Armin Wagner nur träumen. Aber die steht beim Jiu-Jitsu-Landestrainer ohnehin nicht im Vordergrund. Viel wichtiger ist ihm die Weitergabe seiner Kampfkunst als "zeitgemäße Selbstverteidigung". Dann leitete Matthias Brill zu Shanta Ghosh über. Die ehemalige Sprinterin und Diplom-Psychologin hat gemeinsam mit Bianca Kappler das Aktiv-Institut-Saar gegründet. Vierter und letzter Gast war Jürgen Kelm, Europa- und Weltmeister der Senioren im Säbelfechten. Er wusste viel aus den Jahren des "sportlichen Wiederaufbaus" der Nachkriegszeit zu berichten, von einfachsten Trainingsbedingungen in den Neunkircher Lokalen "Hopfenblüte" und "Weberdick" über den von der Mutter selbstgenähten ersten Fechtanzug bis zum ersten elektrischen Florettgefecht. Den Abschluss der zweistündigen Veranstaltung bildete eine kleine Fechtlektion, zu der Kelm und Brill in Fechtkleidung und mit dem Florett auf der Bühne antraten. Den fachlichen Kommentar dazu lieferte Jens Kelm. red