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Chauffeur im Renault Dauphine

Chauffeur im Renault Dauphine

Wiebelskirchen. Christel Bach erinnert sich noch genau an ihr erstes Auto - ein lindgrüner Renault Dauphine. Damals, 1957, hatte ihr Großvater zu ihr gesagt: "Wenn du den Führerschein machst, kaufe ich ein Auto." Gesagt getan. Und so wurde Christel Bach mit 20 Jahren "Chauffeur" für ihren Opa

Wiebelskirchen. Christel Bach erinnert sich noch genau an ihr erstes Auto - ein lindgrüner Renault Dauphine. Damals, 1957, hatte ihr Großvater zu ihr gesagt: "Wenn du den Führerschein machst, kaufe ich ein Auto." Gesagt getan. Und so wurde Christel Bach mit 20 Jahren "Chauffeur" für ihren Opa. Und erinnert sich an viele schöne Ausflüge: "Fast jeden Sonntag habe ich meine Großeltern rumgefahren, an die Mosel, in den Hochwald oder in die Pfalz." Es verstand sich natürlich von selbst, dass sie das Auto auch für eigene Unternehmungen ausleihen konnte. "Wenn ich allein unterwegs war, habe ich schon ganz gerne mal Gas gegeben, damals gab es in Wiebelskirchen noch keine Geschwindigkeitsbegrenzung", schmunzelt Christel Bach auch heute noch, "wenn die Großeltern hinten drin saßen, musste ich aber gemäßigter fahren."Zwei Jahre später heiratete Christel Bach, ihr Mann hatte ein eigenes Auto. "Chauffeur" für ihre Großeltern blieb sie weiterhin. Bis das Auto nach zwölf Jahren verschrottet wurde. "In all den Jahren bin ich mit dem Auto nie liegen geblieben und hatte auch nie einen Platten", erzählt sie stolz. nele