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Brunnenanlage mit Fontänen nimmt in Neunkirchen Gestalt an

Wasserspiel : Brunnenanlage mit Fontänen nimmt Gestalt an

Ebenerdig, modern und funktional – diese Attribute zeichnen die neue Brunnenanlage auf dem Stummplatz aus, dessen Bau derzeit in die „finale Phase“ eintritt, wie die Stadtpressestelle mitteilt.

Gemäß den Planungen des beauftragten Illinger Architekturbüros Frank Zoller wird das Wasserspiel in der Mitte des Platzes in Form eines Fontänenfelds mit einer Seitenlänge von elf auf elf Metern errichtet. Auf der parallel zum Haupteingang des Saarpark-Centers liegenden Seite verläuft eine zwei Meter breite Wasserrinne, die den unter dem Platz in Klinkergemäuer verlaufenden Heinitzbach symbolisch ans Tageslicht holt. Die Wasserführung verläuft in Richtung des Beckens.

In das gepflasterte Rechteck der Brunnenanlage werden insgesamt 15 Wasser-Düsen eingelassen. Integriert ist zudem eine Beleuchtung, mittels derer man die Fontänen farbig anstrahlen kann. Dabei sind fast alle denkbaren Farbkombinationen möglich. Für zusätzliche Aha-Effekte sorgt eine sogenannte Event-Fontäne. Deren Wasserstrahl erreicht eine Höhe von bis zu zehn Metern, erläutert das Rathaus in seiner Mitteilung weiter.

Um Passanten und die Gäste der angrenzenden Gastronomiebetriebe, die wie bisher den Stummplatz für ihre Außenbestuhlung nutzen können, vor Spritzwasser zu schützen, findet ein Windmesser als „Wächter“ Verwendung. Entsprechend der gemessenen Windstärke reguliert dieser die Höhe der Fontänen beziehungsweise stellt den Wasserzufluss komplett ein. Rings um den Brunnen werden Sitzbereiche angeordnet. Zum Einsatz kommen dafür zwölf Betonquader mit Sitzflächen aus Holz ähnlich denen der Bliesterrassen. Wichtig war hier der mobile Charakter: So kann der gesamte Stummplatz geräumt und als durchgehende Veranstaltungsfläche genutzt werden. Der Altbaumbestand von acht Platanen und sieben Buchen auf dem Areal des Stummplatz bleibt unangetastet.

Bis Juni soll alles fertig sein. Die Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf 670 000 Euro, wovon 90 Prozent durch Fördermittel des Bundes abgedeckt sind. Seine erste Bewährungsprobe erfährt der neue Stummplatz bei den diesjährigen Bliestagen vom 28. bis 30. Juni.

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