Bei den Neunkircher Nächten 2019 treten Christina Stürmer, René Marik, voXXclub, Maxim Maurice und The Tempations Review auf

Neunkircher Nächte : Bunter Mix für fünf Oktober-Nächte

Neunkircher Nächte mit Christina Stürmer, René Marik, voXXclub, Maxim Maurice und The Temptations Review.

Facettenreiches Spektakel: Die Neunkircher Nächte bieten in diesem Herbst einen Mix von Pop über alten Soul und moderner Volksmusik bis hin zu Puppenspiel und Zauberei. Fünf Veranstaltungen sind es in diesem Herbst, kompakt nacheinander von Mittwoch, 2., bis Sonntag, 6. Oktober, in der Gebläsehalle. Erleben können die Neunkircher und ihre Gäste in diesen Tagen Christina Stürmer, René Marik, „voXXclub“, Maxim Maurice und The Tempations Review. Die Neunkircher Kulturgesellschaft hat in den Räumen des Hauptsponsors, der Neunkircher Sparkasse jetzt das fünftägige Spektakel vorgestellt. Mit dabei Lokalmatador Maxim Maurice, der vor Veranstaltern und Presse zur Einstimmung zwar keine Frau verschwinden ließ, aber ganz klassisch mit Kartentricks zeigte, was seine Zunft kann.

„Es ist gute Tradition, unsere Räume für dieses Pressegespräch zur Verfügung zu stellen“, sagt Markus Groß zum Auftakt der Präsentation des Programms 2019. Das Geldhaus sei seit den Anfängen 1992 „sehr eng mit den Neunkircher Nächten verbunden“. Auf seine lange Verbindung wies auch Neunkirchens Oberbürgermeister Jürgen Fried hin. Er begleite bereits zum 19. Mal das „Erfolgsmodell“, das allerdings ohne die Unterstützung der Sponsoren in dieser Form nicht möglich wäre. Was die Neunkircher Nächte letztlich kosten, hatten die Veranstalter nicht zusammengetragen. Nur so viel wurde öffentlich: Ohne das Sponsoring wären die Karten deutlich teurer. Markus Müller saß erstmals als neuer Geschäftsführer der Kulturgesellschaft mit am Tisch. Er schwärmte von einer „Veranstaltungswucht“ der Nächte, die „in dieser Dichte und Bandbreite“ einmalig seien im Saarland.  Sein Haus habe sich die Leitlinie „Wir machen Kultur“ gegeben. Die Neunkircher Nächte seien ein zentraler Mosaikstein. Auf die Gäste der fünf Abende warte „bestes Entertainment“: „Mehr geht an fünf Tagen wirklich nicht.“ Man solle sich rechtzeitig um Karten bemühen, für die Volksmusiker des „voXXclubs“ seien schon 450 Karten weg, und das ohne große Werbung.

Pop-Sängerin Christina Stürmer trete in Neunkirchen mit ihrem neuen Album „Überall zu Hause“ an, das sich durch modernen Sound und mehr Tempo auszeichne. Puppenspieler  René Marik, als Youtube-Phänomen vor Jahren gestartet, sei heute ein großes Zugpferd. Mit „voXXclub“ habe die Kulturgesellschaft die erfolgreichste Band der neuen Volksmusik an Land gezogen. Wobei Volksmusik in diesem Zusammenhang nicht allzu eng interpretiert werden dürfe, da die Männer einen eigenen Sound mit Elementen der Volksmusik, Pop und Hip-Hop entwickelt hätten. Philipp Daub, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Maxim Maurice, stammt aus Saarlouis. Für seine Zaubershows, erläuterte Müller, sei er mittlerweile preisgekrönt. Und mit den Temptations sei es gelungen, Legenden in die Stadt zu bringen.

Mit den Neunkircher Nächten warten im Oktober fünf ganz unterschiedliche Kulturabende auf die Kreisstadt. OB Fried, Aufsichtsratsvorsitzender der Kulturgesellschaft, verwies bei der Pressekonferenz auf sein Credo, den Strukturwandel in der Kreisstadt auch über Kultur zu befördern. Die Idee dabei: Image verbessern, eine neue Identität schaffen. Wobei er einräumte, die Imageförderung sei mittlerweile womöglich schon weiter gediehen als die Verwurzelung des Kulturgedankens inmitten der Stadtgesellschaft. Die Veranstaltungsreihe im Oktober gehört sicher zu den verwurzelten in der Stadt mit bald drei Jahrzehnten Laufzeit. Kulturgesellschaftschef Müller sprach von einer fünftägigen Kulturreise mit dem „Neunkircher-Nächte-Zug“. Zusteigen noch möglich.

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