Alte-Schmelz-Neubau stärkt St. Ingberter Veranstaltungsort

Alte-Schmelz-Neubau stärkt St. Ingberter Veranstaltungsort

St. Ingbert. Der neue Versorgungstrakt neben der Industriekathedrale wird in den kommenden Wochen komplett fertig gestellt. Die Sanitäranlagen werden bereits bei Veranstaltungen in der denkmalgeschützten Halle genutzt, erläuterte St. Ingberts Baudirektor Martin Ruck bei einem Termin vor Ort auf der Alten Schmelz

St. Ingbert. Der neue Versorgungstrakt neben der Industriekathedrale wird in den kommenden Wochen komplett fertig gestellt. Die Sanitäranlagen werden bereits bei Veranstaltungen in der denkmalgeschützten Halle genutzt, erläuterte St. Ingberts Baudirektor Martin Ruck bei einem Termin vor Ort auf der Alten Schmelz. Dem rund eine Million Euro teuren Neubau fehlen noch der Außenanstrich und eine seitliche Überdachung, die ihn mit dem nebenstehenden ehemaligen Feuerwehrgebäude der Schmelz verbinden soll und damit einen witterungsunabhängigen Zugang zu den Toiletten schafft. Die Arbeiten dazu seien ausgeschrieben, sagte Ruck. Ungefähr 40 Meter lang und sieben Meter breit ist das neue Gebäude. Es steht zwischen Industriekathedrale und der Gebäudezeile Möllerhalle/Feuerwehr genau an der Stelle, wo einst eine Walzendreherei Platz fand. Die Verbindung zur Veranstaltungshalle erfolgt über die Alte Schlosserei, in der zukünftig auch Künstlergardaroben und weitere Backstage-Räume entstehen sollen. Der neue Trakt ist zweigeschossig. In der Etage über den Toiletten ist Raum, um Technik und Stühle zu lagern. An seiner Kopfseite, nahe der Alten Schlosserei, kann ein Aufzug eingebaut werden. Über ihn, so die mittelfristige Planung, könnten die Nachbargebäude erschlossen werden. Der Baudirektor denkt an Seminarräume, die im Ambiente des alten Industrieareals entstehen könnten. Der Neubau neben der Industriekathedrale ist bewusst von schlichter Optik. Der Anstrich der glatten Fassade soll passend zum Klinker der Halle dunkel gehalten sein. mbe

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