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Spezialkommando holt Mann aus Wohnung
38-Jähriger  flippt in Spielothek aus

Nachdem die Angestellte die Polizei informiert hatte und die Lage bewertet wurde, ordnete der zuständige Ermittlungsrichter eine Durchsuchung seiner Wohnung an.
Nachdem die Angestellte die Polizei informiert hatte und die Lage bewertet wurde, ordnete der zuständige Ermittlungsrichter eine Durchsuchung seiner Wohnung an. FOTO: picture alliance / dpa / Patrick Seeger
Neunkirchen. Ein 38-jähriger Neunkircher drohte in einer Neunkircher Spielhalle, zuhause eine Waffe zu holen. Ein Spezialeinsatzkommando holte ihn deshalb aus seiner Wohnung. Von Michael Beer

Ein Spezialeinsatzkommando hat bereits  am Mittwoch einen Neunkircher aus seiner Wohnung geholt, der zuvor in der Europlayer Spielothek gedroht hatte, Leuten in den Kopf zu schießen. Wie die Polizei jetzt  mitteilt, war der 38-Jährige gegen 11.30 Uhr in der Spielothek ausfällig geworden. Er soll die Angestellten unvermittelt beleidigt haben. Als sie ihn aufforderten,  zu gehen, wurden seine Beschimpfungen immer herabwürdigender, so die Inspektion. Er kündigte demnach an, daheim eine Pistole zu holen und und der Angestellten sowie einer Kundin, die Courage zeigte und sich einschaltete, in den Kopf zu schießen. Der Mann ist der Polizei bereits bekannt und auch in der Spielothek ist er kein unbeschriebenes Blatt.


Nachdem die Angestellte die Polizei informiert hatte und die Lage bewertet wurde, ordnete der zuständige Ermittlungsrichter eine Durchsuchung der  Wohnung des Mannes  an. Das Spezialkommando griff den Mann in seiner Wohnung auf. Er schien unter Betäubungsmitteln zu stehen und konnte dem Geschehen nicht folgen. Deshalb wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Polizisten mit ihren Diensthunden durchsuchten die Wohnung. Dabei wurden eine Schreckschusswaffe und eine geringe Menge an Betäubungsmitteln sichergestellt, so die Polizei weiter.