Neues Wohngebiet auf ehemaligem ATSV-Sportplatz

Neues Wohngebiet auf ehemaligem ATSV-Sportplatz

Alt-Saarbrücken. Zwischen der Parsevalstraße und der Straße am Ordensgut im Saarbrücker Stadtteil Alt-Saarbrücken soll ein neues Wohnquartier entstehen. Die städtische Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung (GIU) stellte am Donnerstag dem Bezirksrat Mitte entsprechende Pläne vor

Alt-Saarbrücken. Zwischen der Parsevalstraße und der Straße am Ordensgut im Saarbrücker Stadtteil Alt-Saarbrücken soll ein neues Wohnquartier entstehen. Die städtische Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung (GIU) stellte am Donnerstag dem Bezirksrat Mitte entsprechende Pläne vor. Auf der Fläche des aufgegebenen dritten Sportplatzes der ATSV-Anlage ist demnach ein Wohnquartier auf gut 14 000 Quadratmetern mit insgesamt zirka 40 Wohneinheiten vorgesehen, darunter eine kleine Anzahl von frei stehenden Einfamilienhäusern, etwa 14 Doppelhäusern, und 17 Reihenhäusern beziehungsweise Häusern in Hausgruppen und sechs Gartenhofhäusern. Mit den Wohnhäusern soll vor allem die Mittelschicht angesprochen werden. Die Nachfrage nach solchen Projekten schätzt die GIU als enorm ein. Das habe sich zum Beispiel in der ehemaligen Artillerikaserne in St. Arunal, die als Neubaugebiet vermarktet wurde, gezeigt. Aus dem Rat gab es aber auch Bedenken. Herbert Meyer (SPD): "Mir persönlich wäre das alles zu klein." Und verkehrstechnisch sieht er Probleme, denn das neue Wohngebiet soll an der bestehenden Kreuzung Dr. Eckener/Parseval-/Zeppelin-/Heinkelstraße entstehen. Meyer: "Eine entstehende Fünf-Straßen-Kreuzung könnte für Probleme sorgen." Von Seiten der Umweltverbände und der Stadtverwaltung sind keine Bedenken gegen den Bebauungsplanentwurf geäußert worden. Zur Methangasproblematik haben das Oberbergamt und das zuständige Stadtamt jeweils Stellung bezogen. Danach ist eine Bebauung möglich. Bauliche Maßnahmen zur Methangasabwehr sind womöglich notwendig. Ein entsprechender Hinweis ist in den Bebauungsplanentwurf aufgenommen worden. Der Bezirksrat gab seine Zustimmung, dass die dazu notwendige Änderung des Bebauungsplans offengelegt werden kann.