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Neues Gesicht fürs Nord-Portal

Neues Gesicht fürs Nord-Portal

Neunkirchen. Das nördliche Einfalltor nach Neunkirchen aus Richtung Wiebelskirchen und Bahnhof soll bis zum Herbst zum ansehnlichen Stadtportal werden. 385 000 Euro, so teilt die Stadt mit, werden in das Vorhaben gesteckt, den oberen Zipfel der Bahnhofstraße zu einer attraktiven Zone umzubauen

Neunkirchen. Das nördliche Einfalltor nach Neunkirchen aus Richtung Wiebelskirchen und Bahnhof soll bis zum Herbst zum ansehnlichen Stadtportal werden. 385 000 Euro, so teilt die Stadt mit, werden in das Vorhaben gesteckt, den oberen Zipfel der Bahnhofstraße zu einer attraktiven Zone umzubauen. Der Startschuss ist gefallen, bemerkbar zunächst vor allem für die Verkehrsteilnehmer, die die Gustav-Regler-Straße benutzen."Wir wollen das Tempo, mit dem wir 2010 angefangen haben, auch 2011 halten", so die Devise von Oberbürgermeister Jürgen Fried mit Blick auf Fortschritte in der City Nord. Als Vorleistung hatte die Stadt in den vergangenen Jahren mehrere Wohn- und Geschäftshäuser aufgekauft, die kein Ruhmesblatt fürs Stadtbild waren. Deren Abriss war Voraussetzung für den nun entstehenden Parkcharakter mit Grünflächen, Bäumen und Bänken am oberen Ende der Bahnhofstraße (siehe Grafik).

In den nächsten Wochen wird nun die Gustav-Regler-Straße aufgeweitet, eine neue Querstraße zur Bahnhofstraße wird entstehen - deren Trasse ist bereits erkennbar (in Höhe des Hauses Bahnhofstraße 14). Dazu musste zunächst die Verkehrsführung geändert werden. Die Fahrspur in der Gustav-Regler-Straße in Richtung Innenstadt wurde mittels eines Asphaltkeils auf den vorhandenen Gehweg verschwenkt. Für die Herstellung dieses Keils wurden zirka 30 Tonnen Asphalt verwendet. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass der nun zur Fahrspur umfunktionierte Gehweg für Fußgänger und Fahrradfahrer voll gesperrt ist.

Entlang der neuen Querverbindung, die eine Einbahnstraße in Richtung Bahnhofstraße sein wird, werden städtische Parkplätze entstehen. Dann wird das obere Stück der Bahnhofstraße zwischen der Einmündung der neuen Straße und der Straße Am Steilen Berg voll gesperrt. Die Pflasterflächen werden durch etwa 800 Quadtratmeter hochwertigen Belag ersetzt. In diesem verkehrsfreien Bereich haben die Stadtplaner einen Pavillon und ein "erhabenes Podest" vorgesehen, das in der warmen Jahreszeit zum Verweilen einladen soll. Auch Außengastronomie soll das Lebensgefühl heben.

Für den Grünbereich der Parkanlage werden ungefähr 250 Kubikmeter Mutterboden auf rund 1300 Quadratmeter verteilt, dort sollen auch 20 Bäume gepflanzt werden. Die Freifläche am oberem Ende der Bahnhofstraße wird voraussichtlich "Wolsztyner Platz" heißen - benannt nach der neuen westpolnischen Partnerstadt.