Neuer Name, neue Ziele

Neuer Name, neue Ziele

Bachem. Der Vereinsname ist neu, das Team blieb dagegen zusammen und wurde zudem noch verstärkt. Vor der neuen Saison fusionierten die Fußballclubs SSV Bachem und SV Rimlingen endgültig und treten nun nicht mehr (nur) als Spielgemeinschaft, sondern als ein Verein, Sportfreunde Bachem-Rimlingen, an

Bachem. Der Vereinsname ist neu, das Team blieb dagegen zusammen und wurde zudem noch verstärkt. Vor der neuen Saison fusionierten die Fußballclubs SSV Bachem und SV Rimlingen endgültig und treten nun nicht mehr (nur) als Spielgemeinschaft, sondern als ein Verein, Sportfreunde Bachem-Rimlingen, an. Richtige Abgänge gab es beim Landesligisten während der Sommerpause nicht zu verzeichnen, lediglich einige Verschiebungen: Ältere Semester wie Christian Kölsch, Marco Kollmann und Thorsten Bernarding werden demnach nun vornehmlich in der zweiten Mannschaft eingesetzt, stehen bei Bedarf aber weiter zur Verfügung.Andererseits wurde das junge und mit Platz vier in der Premierensaison so erfolgreiche Team mit Spielern, die über höherklassige Erfahrung verfügen, aufgewertet. Von Verbandsligist SG Schwemlingen-Tünsdorf-Ballern schlossen sich die Mittelfeldspieler Benedikt Gottfrois, Sven Schwindling und Benjamin Hirt-reiter, älterer Bruder von Kapitän Philipp Hirtreiter, der Truppe von Trainer Christoph Gläsner an. Zudem kamen Offensivakteur Jordan Feller (SG Britten-Hausbach) und Verteidiger Matthias Hewer (FC Wadrill). Auch die Jugendspieler Jan Mohm, Markus Fröhlich und Torwart Nikolaj Kamenev gehören jetzt zum Landesligakader.

Unter den gegebenen Voraussetzungen fällt Gläsner die Formulierung des Saisonziels vergleichsweise leicht. Im Vorjahr hatte er lange tiefgestapelt, jetzt wagt sich der Trainer schon früh aus der Deckung, wird konkret: "Wir wollen unter die ersten Sechs und in die Verbandsliga", sagt Gläsner.

Wohl wissend, dass bis dorthin ein harter Weg bevorsteht, haben sich doch auch andere Teams in Anbetracht dieses Ziels verstärkt. Zudem greifen die ungeschriebenen Gesetze des Fußballs: "Die Aufstiegseuphorie ist abgeklungen, und das zweite Jahr ist sowieso immer ein verflixtes. Durch die Zugänge haben wir aber auch frischen Wind rein bekommen", so Gläsner.

Am Sonntag (15 Uhr) fällt für die SF bei Aufsteiger SV Klarenthal der Startschuss für die neue Saison. Und auch wenn Gläsner selbst sagt, er sehe nicht unbedingt einen klaren Titelfavoriten, hat für viele Landesliga-Trainer Bachem-Rimlingens Auftaktgegner eben diese Rolle inne. Schließlich stehen im Aufgebot des SVK eine ganze Reihe namhafter Spieler. Wobei der Erfolg damit keinesfalls programmiert ist, was Gläsner ähnlich sieht. Er setzt aufs Kollektiv: "Im Training ziehen alle sehr gut mit, Die Spieler liegen, was ihr Niveau angeht, dicht beisammen", so der Trainer. Lediglich Klausuren der Studenten im Team stören den Trainingsbetrieb. "Aber damit muss man eben leben, wenn man eine intelligente Mannschaft hat", sagt Gläsner.

Intelligent und hoffentlich auch weiterhin erfolgreich. Die jüngsten Tests lassen zumindest auf eine gute Form schließen: Verbandsligist SG Perl-Besch wurde mit 3:2 geschlagen, gegen den SV Losheim (ebenfalls Verbandsliga) gab es beim Gemeindepokal ein 0:0. bene

"Damit muss man eben leben, wenn man eine intelligente Mannschaft hat."

Bachems Trainer Christoph Gläsner über die

Fehlzeiten der Studenten im Team

Auf einen Blick

Die Zu- und Abgänge der Sportfreunde Bachem-Rimlingen:

Zugänge: Benedikt Gottfrois, Sven Schwindling und Benjamin Hirtreiter (alle SG Schwemnlingen-Tünsdorf-Ballern), Jordan Feller (SG Britten-Hausbach), Matthias Hewer (FC Wadrill), Jan Mohm, Markus Fröhlich und Nikolaj Kamenev (eigene Jugend).

Abgänge: keine. bene