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Neue Kita legt 2013 los

Neue Kita legt 2013 los

Frankenholz. Die Bauarbeiten an der neuen Kindertagesstätte im Bexbacher Stadtteil Frankenholz liegen voll im Zeitplan. Die für annähernd zwei Millionen Euro in Nachbarschaft der katholischen Kirche St. Josef entstehende Einrichtung in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt (Awo) ersetzt die beiden Vorgänger-Einrichtungen von Stadt und katholischer Kirche

Frankenholz. Die Bauarbeiten an der neuen Kindertagesstätte im Bexbacher Stadtteil Frankenholz liegen voll im Zeitplan. Die für annähernd zwei Millionen Euro in Nachbarschaft der katholischen Kirche St. Josef entstehende Einrichtung in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt (Awo) ersetzt die beiden Vorgänger-Einrichtungen von Stadt und katholischer Kirche. Die neue Kindertagesstätte für insgesamt 95 Kinder soll im ersten Quartal 2013 eröffnet werden.Im Rahmen einer Begehung vor Ort erläuterte Bauleiterin Julia Sauer vom zuständigen Planungsbüro bei einem Rundgang durch den zweigeschossigen Bau Awo-Direktor Peter Barrois, Bürgermeister Thomas Leis, Ortsvorsteher Rudi Müller sowie der neuen Kita-Leiterin Anja Krämer den aktuellen Stand der Neubaumaßnahme. "Wenn der Winter uns keinen Streich spielt, liegen wir gut in der Zeit", betonte Sauer. Derzeit werden die Außenwände gedämmt, so dass vielleicht noch vor Weihnachten verputzt werden kann, fügte sie hinzu. Auf dem Dach ist die Dämmung bereits fertig. Darüber hinaus sind alle Elemente der Photovoltaikanlage auf den nach Süden ausgerichteten Pultdächern gemeinsam mit den Bexbacher Stadtwerken montiert und vorinstalliert.

Alle Ausschreibungen seien für das Projekt erfolgt, diejenigen für Innenausstattung, Möblierung und Außenanlage seien am Laufen und sollen noch vor Weihnachten rausgehen, teilten Sauer und Kita-Leiterin Anja Krämer mit. "Endlich bekommen wir einen richtigen Personalraum mit Küchenzeile und Computerarbeitsplatz", freute sich Anja Krämer über bessere Voraussetzungen für ein optimales Arbeiten der 17 Mitarbeiterinnen. Darüber hinaus gibt es auch ein Zimmer für Elterngespräche, das auch von der französischen Fachkraft genutzt werden kann. Für die Kinder gibt es jede Menge Platz.

"Alle Räume werden vom Bau-, Rollenspiel- und Kreativraum bis hin zu den 50 Quadratmeter großen Krippenräumen individuell gestaltet", erklärte Krämer. In jedem Gruppenraum wird es dimmbare Leuchten sowie eine Waschmöglichkeit geben. Der große Mehrzweckraum kann durch eine zusammenfahrbare Trennwand geteilt und sowohl als Speise- als auch als Turnraum genutzt werden. Die offene Verteilerküche wird mit einer Gewerbespülmaschine ausgestattet und steht aufgrund verschieden hoher Arbeitsbereiche Erwachsenen und Kindern zur Verfügung. Um den Lärmpegel so gering wie möglich zu halten, werden im Mehrzweckraum und in den Gruppenräumen Schallschutz- bzw. Akustikdecken eingezogen.

"Die ersten Deckenkonstruktionen kommen nächste Woche im Erdgeschoss rein", kündigte Julia Sauer an. Vom Erdgeschoss aus haben die Kinder über einen Flur die Möglichkeit, auf das nach Süden ausgerichtete Spielgelände zu kommen. Mit dem aktuellen Baufortschritt zeigte sich Awo-Direktor Peter Barrois sehr zufrieden. "Alles läuft nach Plan". "Wenn der Winter uns keinen Streich spielt, liegen wir gut in der Zeit."

Julia Sauer