1. Saarland

Neue Kfz-Werkstatt für Berufsschule

Neue Kfz-Werkstatt für Berufsschule

St. Wendel. Um den Kfz-Fachleuten der Zukunft in technisch und methodischer Hinsicht ideale Bedingungen zu bieten, wurde im technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum eine neue Kfz-Werkstatt eingerichtet. Der Landkreis St. Wendel, träger der Schule, hat dafür bezuschusst mit Geldern des Konjunkturpakets II über 250 000 Euro investiert

St. Wendel. Um den Kfz-Fachleuten der Zukunft in technisch und methodischer Hinsicht ideale Bedingungen zu bieten, wurde im technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum eine neue Kfz-Werkstatt eingerichtet. Der Landkreis St. Wendel, träger der Schule, hat dafür bezuschusst mit Geldern des Konjunkturpakets II über 250 000 Euro investiert. Die Baumaßnahme und die Ausstattung mit Hebebühnen und notwendigen Unterrichtsmedien bringen die Abteilung ein gutes Stück weiter in ihrer Arbeit.So sprach Landrat Udo Recktenwald bei der Eröffnung von einem guten Tag für die Bildungslandschaft des Landkreises. Die neue Autowerkstatt der Schule stärke das technische Profil der beruflichen Bildung in der Region beiträgt. "Mit guten Lehrern, mit gutem Ruf und mit guter professioneller Ausstattung wird die Schule des Landkreises weiterhin zur Gewinnung von jungen Fachkräften beitragen. Die Investitionen des Kreises sind somit sinnvoll und steuern zur Nachhaltigkeit, zur Qualitätssteigerung und zum Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler bei."

Oberstudiendirektor Hubert Gottschlich lobte die Zusammenarbeit von Landkreis, Firmen und Schule während der zügig durchgeführten Umbaumaßnahmen. Der Schulleiter freute und bedankte sich, dass die Schule Räume übernehmen kann, "die sehr funktional, hell und freundlich sowie mit innovativer Technik ausgestattet sind. Die Werkstatt und der integrierte Fachraum werden für unsere zukünftigen Kfz- Mechatroniker und ihre Ausbilder einen optimalen Lebensraum darstellen, in dem nach modernsten fachdidaktischen Grundsätzen eine konkurrenzfähige Ausbildung stattfindet." Er verwies insbesondere auf die wissenschaftlich festgestellte pädagogische Wirkung des Raumes und seiner Bedeutung für den Lernerfolg bei den Schülern. "In der Schularchitektur verdichten sich Vorstellungen, die eine Gesellschaft von Schule hat. In unserm neu gestalteten Gebäudeteil jedenfalls, bietet die Gesellschaft den jungen Menschen sehr gute Möglichkeiten theoretisch und praktisch qualitativ hohe Ergebnisse zu erzielen!"

So ging der stellvertretende Abteilungsleiter Werner Jäckel auch auf das methodisch-didaktische Konzept des integrierten Fachraums ein und wies darauf hin, dass im Sinne einer vollständigen Handlung theoretische Erklärungen und praktische Tätigkeiten im direkten Wechsel zwischen dem integrierten Schulungsraum und den, nur durch Glas abgetrennten, Werkstattbereichen stattfinden." Für die Schüler besteht ein ständiger Bezug zum vorliegenden Problem am Fahrzeug, welches je nach Intervall mehr gedanklich und mit Hilfe von Unterrichtsmedien bearbeitet wird oder mehr diagnostisch und handwerklich bei direktem Kontakt mit dem Auto."

Referatsleiter Winfried Fuchs vom saarländischen Bildungsministerium hob besonders hervor, dass der Landkreis St. Wendel mit seinen Investitionen in die berufliche Bildung eine besonders erfreuliche Bereitschaft zeigt, technische und pädagogische Neuerungen wahrzunehmen und schulischen Erfordernissen zeitnah zu begegnen. "Das ist in Zeiten knapper Ressourcen um so dankbarer aufzunehmen." red