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Neue Corona-Verordnung im Saarland mit Maskenpflicht und Werbeverbot

Maskenpflicht, Werbeverbot und Schulen : Was die neue Corona-Verordnung für das Saarland bedeutet

Seit Montag gilt im Saarland eine neue Corona-Verordnung. Das ändert sich:

Mit der neuen Corona-Verordnung geht es für viele kleine und größere Kinder seit diesem Montag (22. Februar) wieder in den Kitas und Schulen los. Kitas starten in den Regelbetrieb, Grundschulen steigen wieder in den Präsenzunterricht ein. Die Beschulung erfolgt zunächst in Wechselmodellen zwischen Klassenraum und Lernen von zu Hause.

Die Präsenzpflicht in Schulen war coronabedingt am 16. Dezember aufgehoben worden. Nur Abschlussklassen kehrten ab dem 11. Januar zurück in den Präsenzunterricht, für alle anderen Schüler gab es Fernunterricht. Eine Betreuung in Kitas und für Schüler bis zur sechsten Klasse war sichergestellt. Für Schüler in weiterführenden Schulen gibt es auch weiter ausschließlich Fernunterricht.

Zudem wird laut Corona-Verordnung die Pflicht, medizinische Masken zu tragen, erweitert auf Beifahrer in Kraftfahrzeugen, wenn mehr als eine Person zu einem bestehenden Haushalt dazu kommt. Außerdem müssen solche Masken künftig auch Kunden und Personal beim Erbringen von Dienstleistungen am Menschen tragen, wie Friseure ab dem 1. März.

Außerdem gibt es ein Werbeverbot für Produkte, die nicht zum täglichen Bedarf gehören. Das Verbot richtet sich an alle Handelsbetriebe, die nach dem Schwerpunktprinzip während des Lockdowns ohne Einschränkungen ihr Warensortiment anbieten können. Bei Nichteinhaltung soll das Bußgeld zwischen 1000 und 10 000 Euro liegen.

Das öffentliche Leben im Saarland ist seit Mitte Dezember drastisch heruntergefahren. Der Ministerrat hat die neue Corona-Verordnung zunächst bis zum 28. Februar verlängert. In der nächsten Woche werde eine neue Verordnung auf den Weg gebracht, die dann auch die Öffnung der Friseurbetriebe ab dem 1. März aufnehme, sagte der Regierungssprecher.

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