Neubau für Rechtsmedizin in Homburg

Gesundheit : Neubau für Rechtsmedizin in Homburg

Das Gebäude kostete rund 20 Millionen Euro und ist künftig auch Sitz des Instituts für Pathologie.

Schon seit Herbst 2018 ist das kombinierte Gebäude für die Institute der Pathologie und der Rechtsmedizin des Universitätsklinikums in Homburg in Betrieb, gestern wurde der 20-Millionen-Euro-Bau offiziell eingeweiht. Anlässlich einer Feierstunde betonte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) den großen Stellenwert des neuen Gebäudekomplexes im Kontext des seit vielen Jahren laufenden Umbaus des Uniklinikums. Gerade dieser Umbau hatte die Idee für den gestern vorgestellten Neubau befeuert, musste doch das bisherige Gebäude der Rechtsmedizin der neuen Inneren Medizin (I-Med) weichen. Da zudem auch das Gebäude der Pathologie saniert werden musste,  entschloss man sich, beide Institute in einem gemeinsamen Neubau unterzubringen.

Aus Sicht der Universität des Saarlands würdigte Uni-Präsident Professor Manfred Schmitt die große Bedeutung der Baumaßnahme für Forschung und Lehre „in hochmodernen und gemeinsamen Räumlichkeiten von Rechtsmedizin und Pathologie“. Professor Wolfgang Reith, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums, hob hervor, dass die räumliche Nähe der Einrichtungen große Vorteile für die Zusammenarbeit der medizinischen Disziplinen bringe. Die Einweihung des neuen Kombigebäudes markiert einen weiteren Baustein bei der baulichen Neustrukturierung. Gegenwärtig im Bau befindet sich das neue Hörsaal- und Seminargebäude, in Planung ist zudem unter anderem ein Präklinisches Zentrum für molekulare Medizin.

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