1. Saarland

Naturschutz mit Stahl

Naturschutz mit Stahl

Dass die jungen Bäume in der Straße Am Hirtenbrunnen in Heusweiler geschützt werden sollen, ist ja durchaus einzusehen. Die Stahl-Hindernisse davor (siehe Bericht rechts) sind allerdings schon fatal. Genau genommen müsste vor jedem Baumschutz ein Baumschutz-Schutz angebracht werden, den man dann als Autofahrer auch sieht

Dass die jungen Bäume in der Straße Am Hirtenbrunnen in Heusweiler geschützt werden sollen, ist ja durchaus einzusehen. Die Stahl-Hindernisse davor (siehe Bericht rechts) sind allerdings schon fatal. Genau genommen müsste vor jedem Baumschutz ein Baumschutz-Schutz angebracht werden, den man dann als Autofahrer auch sieht. Denn derzeit ist die Situation so, dass man den Baumschutz, je nach Auto-Modell, beim rückwärts Einparken nicht mehr erkennt. Jedenfalls kann man von unserer Redaktion aus immer mal wieder einen Rempler gegen so ein Stahl-Gestell beobachten.

Das Thema der Woche waren allerdings Schäden von weit größerem Ausmaß: Mit Orkanböen tobte Tief Xynthia durchs Saarland, erreichte Windgeschwindigkeiten bis zu 133 Stundenkilometer. Auch im Köllertal gab es leider etliche Schäden an Häusern, an Fahrzeugen und im Wald zu verzeichnen. Immerhin: Es wurde niemand verletzt. Als ob der Sturm nicht genügen würde, gab es bei den Schäden auch noch Unterstützung durch Menschenhand: Im gleichen Zeitraum, in dem die SZ über den Sturm berichtete, vermeldeten wir auch teure Vandalismusschäden durch blinde Zerstörungswut an den Hütten des Heusweiler Skiclubs. Wobei man einen Sturm natürlich nicht wirklich mit solchen Tätern vergleichen kann. Denn ein Sturm ist schlicht Natur, man kann also von ihm nicht behaupten, dass er dämlich sei.