Naturlandstiftung Saar betont Bedeutung der Aufforstungen gegen Klimawandel

Aufforstung wird zur Zauberformel : Stiftung pflanzte 175 000 Bäume

Die Stadt Metz hat jetzt angekündigt, bis 2030 etwa 20 000 neue Bäume im Gesamtwert von 1,5 Millionen Euro zu pflanzen, wie die Zeitung Républicain Lorrain am Montag berichtete. Auch im Saarland ist das Thema Baumpflanzungen und Aufforstung, um dem weltweiten Klimawandel zu begegnen, ein Thema.

Zuletzt forderte der Grünen-Landeschef und Bundestagsabgeordnete Markus Tressel das Land zu Aufforstungen auf. Wie die Sprecherin der Naturlandstiftung Saar (NLS), Marie-Louise Rausch, jetzt mitteilte, hat die Stiftung in den vergangenen 30 Jahren 70 Hektar mit 175 000 Gehölzen neu gepflanzt. Die NLS-Tochter Naturland Ökoflächen-Management GmbH (ÖFM) führe zudem gezielt Aufforstungsprojekte durch. Jeden Tag würden Grundflächen für Siedlungs- und Verkehrsflächen verbraucht – auch Wald. „Wir wirken diesem Verlust mit ehrgeizigen Projekten auf den verschiedensten Feldern entgegen“, erklärte Rausch. NLS und ÖFM setzten dabei auf standortgerechte, strukturreiche Laub-Mischwälder, die den künftigen Herausforderungen des Klimawandels am besten gerecht würden. Diese seien vorteilhaft für den Waldboden und die Grundwasserspeicherung.

Trotz des überwiegenden Laubwaldanteils im Saarland musste am Montag das Umweltministerium die zweithöchste Waldbrandwarnstufe im Saarland ausrufen. Die Trockenheit und Hitze aus der Sahara bedrohen nicht nur Nadelwälder.

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