1. Saarland

Nass wurden sie sowieso

Nass wurden sie sowieso

Saarlouis. "Das wird gnadenlos durchgezogen", sagte Mitorganisator Sebastian Käding am Sonntagvormittag, die Drachenboote und den grauen Himmel darüber im Blick. "Regen ist nicht das Problem. Nur wenn ein Gewitter kommt, dann müssen alle raus aus dem Wasser." 16 Teams waren am Start, je 20 Personen pro Boot

Saarlouis. "Das wird gnadenlos durchgezogen", sagte Mitorganisator Sebastian Käding am Sonntagvormittag, die Drachenboote und den grauen Himmel darüber im Blick. "Regen ist nicht das Problem. Nur wenn ein Gewitter kommt, dann müssen alle raus aus dem Wasser." 16 Teams waren am Start, je 20 Personen pro Boot. Die Rennen über 100 Meter Sprint und 1000 Meter Verfolgung im 500-Meter-Oval waren die Höhepunkte beim Tag der offenen Tür des Kanuclubs Undine in Saarlouis.

In einem Boot

Bunt gemischt waren die Mannschaften. Mit Leistungssportlern und Freizeitpaddlern. "Da starten auch Teams, die wissen klar, dass sie nicht gewinnen werden", sagte Käding bewundernd. Doch den Spaß ließen die sich einfach nicht nehmen.

"Wir sind besser bei 1000 Metern", versicherte Bernhard Kirsch, Team-Captain des SKC Saarwölfe aus Saarbrücken. Die langen Strecken lägen seiner Mannschaft. Beispielsweise zehn Kilometer bei einem Rennen in Merzig oder Halbmarathon mit rund 20 Kilometer.

Besucher konnten einen Blick ins Undine-Kanuzentrum werfen. Die Zentrale für rund 250 Mitglieder hat einen gemütlichen Klubraum mit Heimtheke und Fernsehecke. Außerdem das Restaurant "Undine" mit attraktiven Gerichten. Einen Raum weiter liegt das Bootshaus. In ihm sind viele schmale Boote untergebracht, vom Einsitzer bis zum lang gestreckten Kanu mit vier Einstiegsöffnungen.

Wasser von oben und unten

Von Nässe verwöhnt waren die Teilnehmer der Drachenbootrennen am Sonntag. Da spritzte Saarwasser auf, wenn die Paddel das Nass durchpflügten. Schwitzend stiegen sie nach den anstrengenden Läufen aus ihren langen Booten. Dazu kamen immer wieder kräftige Duschen aus bedecktem Himmel.

Am Ufer entlang und auf dem Staden standen die Teamzelte. Dort wurden die nassen Sachen gegen trockene gewechselt, bis der Starter zum nächsten Rennen aufrief.