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Nalbacher Heimatliebe geht durch den Magen

Nalbacher Heimatliebe geht durch den Magen

Nalbach. "Wenn ihr gewinnt, fahren wir nach dem Spiel noch zum Massimo." So motivierten Eltern und Trainer der F-Jugendlichen des FC Nalbach ihre Sprösslinge bereits Ende der 80er Jahre von Zeit zu Zeit. Nicht immer wurden diese Spiele gewonnen, oft gab es dann trotzdem eine Trost-Pizza

Nalbach. "Wenn ihr gewinnt, fahren wir nach dem Spiel noch zum Massimo." So motivierten Eltern und Trainer der F-Jugendlichen des FC Nalbach ihre Sprösslinge bereits Ende der 80er Jahre von Zeit zu Zeit. Nicht immer wurden diese Spiele gewonnen, oft gab es dann trotzdem eine Trost-Pizza. Und noch heute versorgt Massimo Laurenza die Nalbacher mit Pizza, Pasta und anderen italienischen Spezialitäten. Im nächsten Jahr steht das 25-jährige Jubiläum seiner Pizzeria an."Zu Anfang hatte das Restaurant 15 Plätze und wurde von mir und meiner Freundin betrieben", erinnert sich Laurenza. Nach elf Jahren wurde der Platz knapp, und so zog er 1998 in ein Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Heute beschäftigt er sieben Mitarbeiter und das Restaurant hat 42 Sitzplätze, seit acht Jahren gibt es außerdem einen Lieferservice.

1985 kam Massimo Laurenza, im Alter von 19 Jahren, aus dem italienischen Caianello nach Deutschland. Zunächst arbeitete er bei einem Freund in Diefflen, doch schon zwei Jahre später eröffnete er sein eigenes Restaurant in der Hubertusstraße in Nalbach. "Mittlerweile wohne ich seit 25 Jahren in Nalbach und ich fühle mich sehr wohl hier", sagt er. Viele Jahre war er Mitglied beim FC Nalbach, und noch heute engagiert er sich bei vielen Nalbacher Vereinen als Sponsor.

Außerdem rief er, zusammen mit dem SPD-Ortsverein Nalbach, die deutsch-italienische Nacht ins Leben, die in diesem Juli zum zwölften Mal stattfand. Zu diesem Anlass, meist zeitgleich mit der Nalbacher Kirmes, wird die Hauptstraße gesperrt und mit Tischen, Stühlen und einer Liveband bestückt.

Heute gehört die Pizzeria Da Massimo ganz klar zum Ortsbild von Nalbach. "Der Massimo ist eine echte Marke hier", sagt Werner Scherer, was die anwesenden Gäste durch Kopfnicken bestätigen. "Sogar die Kindergartenkinder kennen ihn." Auf die Frage, warum er gerne in Nalbach lebt, antwortet Massimo Laurenza: "Weil ich mich hier zu Hause fühle. Ich kenne ja jeden, vom Kind bis zum Opa, und ich mag die Leute hier."