Nachhaltigkeit ist großes Thema an Schulen

Nachhaltigkeit ist großes Thema an Schulen

Bexbach/Limbach. Das Engagement scheint ungebrochen: Auch in diesem Jahr haben sich elf von 17 weiterführenden Schulen im Saarpfalz-Kreis am sogenannten EWA-Programm beteiligt. Dabei geht es darum, eigene Projekte zur Entwicklung ökologischer und gesunder Schulen einzureichen. Angestrebt wird ein umsichtiger Umgang mit Ressourcen wie Energie, Wasser und Abfall, daher die Abkürzung EWA

Bexbach/Limbach. Das Engagement scheint ungebrochen: Auch in diesem Jahr haben sich elf von 17 weiterführenden Schulen im Saarpfalz-Kreis am sogenannten EWA-Programm beteiligt. Dabei geht es darum, eigene Projekte zur Entwicklung ökologischer und gesunder Schulen einzureichen. Angestrebt wird ein umsichtiger Umgang mit Ressourcen wie Energie, Wasser und Abfall, daher die Abkürzung EWA.Bei ihrer Begrüßungsrede in der Aula der Gesamtschule Bexbach bedankte sich Schulleiterin Gaby Schwartz für die langjährige Unterstützung durch die Koordinierungsstelle Umwelt und Gesundheit (KUG) beim Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises, die unter Federführung von Eva Schwerdtfeger das EWA-Programm leitet. Landrat Clemens Lindemann fand in seiner Rede viel Lob für die Schulen, die sich teilweise schon seit vielen Jahren am EWA-Programm beteiligen und sich immer wieder neue Projekte und Maßnahmen einfallen lassen, sich also in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess befinden. Bei dem präventiven Nachhaltigkeits-Programm des Saarpfalz-Kreises profitierten nicht nur die Schulen, sondern vor allem die Umwelt. Fünf Schulen präsentierten ihre Projekte.

Schüler und Lehrer des Leibniz-Gymnasiums berichteten über Erfolge, Hindernisse und Einsparungen bei der Einführung von Recyclingpapier. Die Gestaltung einer neuen ökologischen Außenanlage wurde anhand von Plänen veranschaulicht. Die Klasse 7 M1 der Erweiterten Realschule Blieskastel zeigte ihren selbst gedrehten EWA-Film "Mach mit!" mit vielen Tipps zu umweltgerechtem Verhalten.

Die Paul-Weber-Schule stellte ihre Maßnahmen auf dem Weg zur Wohlfühlschule vor. Die Palette reichte vom Bauen und Anbringen von Nistkästen und Bänken bis zur Renovierung eines Denkmals. Schüler der Erweiterten Realschule Limbach erklärten ihre Verbrauchsmessungen, die sie mit Hilfe der, von der KUG zur Verfügung gestellten Klimakiste, durchgeführt haben.

Freude auch bei den Vertreterinnen der Gesamtschule Bexbach.

Die Eigeninitiative der Schüler zur Dämmung eines Dachbodens an der Schule mit Schafwolle wird in Zukunft Wärme und CO2 einsparen. Zum Abschluss stellten Schülerinnen der Gesamtschule Bexbach ihr Projekt "Holzauwehr in der Blies" unter ökologischen, wirtschaftlichen und geschichtlichen Aspekten vor. Umweltministerin Simone Peter zeigte sich beeindruckt vom Engagement und der Vielfalt der vorgestellten Projekte. Da das EWA-Programm in dieser Form saarlandweit einzigartig sei, versprach sie auch im nächsten Jahr wieder zu kommen. Der Höhepunkt war die Preisverleihung. Acht Schulen erhielten das Zertifikat "Ökologische und gesunde Schulen im Saarpfalz-Kreis". Jede Schule bekam eine Geldprämie, die von der Kreissparkasse Saarpfalz gespendet wurde. Erste Plätze (Prämie 350 Euro) belegten das Leibniz-Gymnasium St. Ingbert, die Franz-Carl-Schule Blieskastel, die Erweiterte Realschule Kirkel-Limbach, die Erweiterte Realschule Mandelbachtal und die Gesamtschule Bexbach. red

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