1. Saarland

Nachhaltigkeit als Teil der Bildung sehen

Nachhaltigkeit als Teil der Bildung sehen

Der Verein zur Regionalentwicklung arbeitet an verschiedenen Projekten. Im Herbst geht ein Netzwerk an den Start.

Seit gut einem Jahr gibt es den Verein Regionalentwicklung Hunsrück-Hochwald, in dem die Kommunen rund um den Nationalpark enger zusammenarbeiten wollen als bisher. Um Vision und Leitbilder für die Nationalparkregion ging es bei der Auftaktveranstaltung zum Masterplanprozess für die Regionalentwicklung rund um den Nationalpark. "Die Nationalparkregion wird Eins" - so soll die Zukunft in der Nationalparkregion aussehen. Darin waren sich die Teilnehmer der Veranstaltung einig. Der Einladung des Vereins Regionalentwicklung Hunsrück-Hochwald waren rund 50 Akteure aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland gefolgt. Die regionale Identität in der Nationalparkregion müsse durch den Masterplan gestärkt werden. Die gemeinsame Kulturgeschichte und der Nationalpark als verbindendes Element zwischen den Gemeinden sollten dazu beitragen, dass die Menschen sich mit ihrer Region identifizieren.

Mit dem für Herbst 2017 geplanten Start für des "Bildungsnetzwerk Hunsrück-Hochwald" wird ein erster Schritt zur gezielten Ansprache von Kindern und Jugendlichen getan. Sie können an außerschulischen Lernorten wie Bauernhöfen, Imkerei oder Museen die natürlichen und kulturellen Ressourcen der Region verstehen lernen.

Weitere Themen, die im Rahmen des Masterplans behandelt werden, sind der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen und die besucherorientierte Entwicklung des Tourismus. Unter dem Leitbild einer zusammenwachsenden Region, die sich über hohe Lebensqualität mit klarem Heimatbezug, gegenseitige soziale Unterstützung und Premium-Positionierung im Freizeitangebot definiert, sollen die künftigen Entwicklungen in der Nationalparkregion aktiv gestaltet und so ein positives Bild der Zukunft gezeichnet werden.

Die Handlungsschwerpunkte werden in den kommenden Wochen und Monaten vertieft und in konkreten Maßnahmen festgehalten. "Wir müssen uns darauf besinnen, was wir hier besonders gut können und daraus verbindliche Ziele formulieren. Regionalentwicklung ist ein dauerhafter Prozess, der nur gelingen kann, wenn wir uns auf unseren Markenkern konzentrieren. Die gemeinsam getragene Vision ist dafür eine wichtige Grundlage", betont Mara Koster. Die Masterplanmanagerin bündelt die Aktionen in der Region und will einen Handlungsleitfaden Ende Oktober der Öffentlichkeit vorstellen. Der Verein wird an einem eigenen Stand auf dem Nationalparkfest am 11. Juni am Bostalsee über seine Arbeit informieren.

www.regionalentwicklungs

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