1. Saarland

Nach schwerem Unfall gleicht B 41 bei Hofeld einem Trümmerfeld

Nach schwerem Unfall gleicht B 41 bei Hofeld einem Trümmerfeld

Hofeld-Mauschbach. Ein folgenschwerer Unfall hat sich gestern Vormittag auf der B 41 zwischen den Namborner Ortsteilen Allerburg und Hofeld-Mauschbach ereignet. Laut Feuerwehr wurde dabei ein Freisener schwer verletzt. Ein Mann aus St. Wendel kam ebenfalls ins Krankenhaus

Hofeld-Mauschbach. Ein folgenschwerer Unfall hat sich gestern Vormittag auf der B 41 zwischen den Namborner Ortsteilen Allerburg und Hofeld-Mauschbach ereignet. Laut Feuerwehr wurde dabei ein Freisener schwer verletzt. Ein Mann aus St. Wendel kam ebenfalls ins Krankenhaus.Wie Dirk Schäfer, Pressesprecher der Namborner Feuerwehr, berichtet, war kurz vor acht Uhr der Freisener in Richtung St. Wendel unterwegs. Der 37-Jährige schleuderte mit seinem silbernen Toyota zuerst gegen die Leitplanke und geriet dann auf die Gegenspur. Sein Wagen prallte frontal mit dem ihm entgegenkommenden gelben Fiat des 22 Jahre alten St. Wendelers zusammen. Zwei weitere Autofahrer, die just in jenem Augenblick die Unfallstelle passierten, schafften es eben noch so auszuweichen.

Der 37-Jährige, der mit seinem Auto von der Spur abgekommen war, wurde durch den Aufprall in dem Wrack eingeklemmt. Feuerwehrleute benötigten eine Dreiviertelstunde, um das Opfer zu bergen. Nach Informationen des stellvertretenden Türkismühler Polizeichefs Andreas Riemenschneider wurde der Mann unter anderem an der Wirbelsäule verletzt. Der zweite Fahrer habe nur leichte Blessuren erlitten.

Trümmerfeld B 41: Feuerwehrleute stehen um den Wagen, aus dem der Schwerverletzte geborgen werden muss. Foto: Feuerwehr.

Unglücksursache könnte Reifglätte gewesen sein. Die Straße war bis Mittag gesperrt. Die Unfallstelle glich mit den Trümmern und den Rettungswagen zeitweise einem Schlachtfeld. Die Feuerwehr war mit sechs Wagen und 20 Helfern vor Ort. Die Polizei schickte drei Streifenwagen aus Türkismühle und einen aus der Kreisstadt St. Wendel. Zusätzlich lenkten Mitarbeiter der Straßenmeisterei den Verkehr um. Sogar aus Ottweiler war ein Rettungswagen angefordert. hgn