1. Saarland

Nach jahrelanger Suche beim Kickboxen gelandet

Nach jahrelanger Suche beim Kickboxen gelandet

Marpingen. Kickboxen - ja, was ist denn das? Mancher Leser wird so fragen, wenn er davon gehört hat. Nun, Kickboxen ist eine Kampfsportart, bei der der Gegner mit Fäusten und Füßen attackiert werden darf. Anders als beim Boxen und ähnlich wie bei Karate üblich. Der 16-jährige Marvin Hubertus aus Marpingen widmet sich seit fast drei Jahren dieser Sportart

Marpingen. Kickboxen - ja, was ist denn das? Mancher Leser wird so fragen, wenn er davon gehört hat. Nun, Kickboxen ist eine Kampfsportart, bei der der Gegner mit Fäusten und Füßen attackiert werden darf. Anders als beim Boxen und ähnlich wie bei Karate üblich.Der 16-jährige Marvin Hubertus aus Marpingen widmet sich seit fast drei Jahren dieser Sportart. Als Kind war er lange Zeit auf der Suche nach einer sportlichen Betätigung, die ihm wirklich Spaß macht. Mit vier ging er zum Minifußball, mit fünf zum Karate und mit acht zum Handball. "Damals habe ich bemerkt, dass mir Ballsportarten nicht liegen", erzählte Marvin. Karate hätte ich aber weitermachen sollen, heute bereue ich das."

Mit 14 entschied er sich, endlich den Weg einzuschlagen, über den er schon lange nachgedacht hatte: "Ich wollte etwas machen, was mit Kampfsport zu tun hat, etwas zur Selbstverteidigung." Über das Internet stieß er auf den Kickboxclub Cobra, der in einem St. Wendeler Fitnessstudio trainiert. "Ich ging hin und durfte sofort mitmachen. Schon nach kurzer Zeit stellte ich fest: Das ist es", berichtete Marvin über seine Anfänge im Kickboxen.

Seither besucht er drei Mal in der Woche mit einer Riesenbegeisterung das Training, das von dem bekannten Trainer Frank Leuthner mit verschiedenen Schwerpunkten geleitet wird. Montags übt Marvin mit einem Sparringspartner, dienstags stehen Ausdauer, Kondition und Kraft im Vordergrund, während donnerstags ein gemischtes Trainingsprogramm absolviert wird. Die Fachbegriffe "Leichtkontakt" und "Vollkontakt", von denen er erzählte, sind dem Laien natürlich wenig verständlich. Marvin konnte sie erklären: "Beim Leichtkontakt wird meistens auf Matten gekämpft. Ziel ist es, mehr Treffer als der Gegner zu erzielen. Der Vollkontakt wird beim Kickboxen in der Regel in einem Boxring ausgetragen. Dabei kann der Kampf nicht nur über Punkte gewonnen werden, sondern auch durch einen K. O."

Zurzeit gehört der junge Marpinger der Juniorenklasse an und kämpft im Halbmittelgewicht, das heißt, bis zu einem Körpergewicht von 71 Kilogramm. "Man muss Kickboxen mit Leidenschaft ausüben und ein Ziel vor Augen haben", resümierte Marvin Hubertus. "Dieser Sport fördert das Selbstbewusstsein. Und im Notfall kann man sich sehr gut verteidigen." gtr