Fahnenklau: Nach Fahnenklau: Kein Verfahren für Saar-Juso

Fahnenklau : Nach Fahnenklau: Kein Verfahren für Saar-Juso

Nach dem Diebstahl zweier Fahnen der CDU-Geschäftsstelle in Mainz kommt auf ein am Diebstahl beteiligtes Mitglied der Saar-Jusos (Jungsozialisten) kein Partei-Ordnungsverfahren zu. „Die betreffende Person hat alle bestehenden Funktionen im Verband niedergelegt“ teilte SPD-Parteisprecher Ingmar Naumann gestern auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. „Darüber hinaus ist die Sache für uns damit erledigt.“ Das Wichtigste sei das gezeigte ‎Schuldeingeständnis und die persönliche Verantwortung, die übernommen worden sei. Das am Fahnendiebstahl beteiligte Juso-Mitglied habe sich gegenüber der SPD Saar entschuldigt.

Nach dem Diebstahl zweier Fahnen der CDU-Geschäftsstelle in Mainz kommt auf ein am Diebstahl beteiligtes Mitglied der Saar-Jusos (Jungsozialisten) kein Partei-Ordnungsverfahren zu. „Die betreffende Person hat alle bestehenden Funktionen im Verband niedergelegt“ teilte SPD-Parteisprecher Ingmar Naumann gestern auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. „Darüber hinaus ist die Sache für uns damit erledigt.“ Das Wichtigste sei das gezeigte ‎Schuldeingeständnis und die persönliche Verantwortung, die übernommen worden sei. Das am Fahnendiebstahl beteiligte Juso-Mitglied habe sich gegenüber der SPD Saar entschuldigt.

An dem Fahnendiebstahl waren neben dem saarländischen Juso-Mitglied auch Jungsozialisten aus Hessen und Rheinland-Pfalz beteiligt. Auf Letztere kommt nach Angaben der rheinland-pfälzischen SPD ein Partei-Ordnungsverfahren zu. Die Mitglieder der SPD-Jugendorganisation könnten ihre Mitgliederrechte verlieren oder aus der Partei ausgeschlossen werden, teilte ein Parteisprecher mit.

Die Fahnen an der CDU-Geschäftsstelle in Mainz hingen anlässlich der Beisetzung von CDU-Altkanzler Helmut Kohl am 1. Juli auf halbmast. Sie wurden laut SPD nachts abgehängt, als einige Jusos auf dem Weg von einer Feier am Rande der Juso-Landeskonferenz zurück zu ihrer Unterkunft waren. Die Jusos haben die Fahnen inzwischen zurückgebracht und sich bei der CDU entschuldigt.

(dpa)
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