1. Saarland

Mysliwietz freut sich auf sein Heimspiel bei der "Liter-Monte"

Mysliwietz freut sich auf sein Heimspiel bei der "Liter-Monte"

Piesbach. Das ADAC-Rallye-Masters biegt auf die Zielgerade ein - und der Titelkampf spitzt sich zu: Zum fünften der sechs Vorläufe führt die Reise die Rallye-Piloten ins Saarland. Die 23. Litermont- Rallye, von den Fans gerne auch "Liter-Monte" genannt, wartet am Freitag und Samstag mit anspruchsvollen Wertungsprüfungen rund um das Rallye-Zentrum in Saarwellingen auf die Fahrer

Piesbach. Das ADAC-Rallye-Masters biegt auf die Zielgerade ein - und der Titelkampf spitzt sich zu: Zum fünften der sechs Vorläufe führt die Reise die Rallye-Piloten ins Saarland. Die 23. Litermont- Rallye, von den Fans gerne auch "Liter-Monte" genannt, wartet am Freitag und Samstag mit anspruchsvollen Wertungsprüfungen rund um das Rallye-Zentrum in Saarwellingen auf die Fahrer.Für Lars Mysliwietz ist die Vorfreude besonders groß: Er ist Mitglied des veranstaltenden MSC Piesbach - und kommt zudem als Tabellenführer zu seinem Heimspiel. Mit Co-Pilot Oliver Schumacher (Fluterschen) hat er im Citroën C2R2 bislang 96 Punkte eingefahren. Mit je neun Zählern Rückstand belegen Björn Satorius/Hajo Grimberg (Seeheim/Östringen) im Toyota Yaris und die beiden Sloweninnen Asja Zupanc/Blanca Kacin im Mitsubishi Lancer punktgleich den zweiten Platz. Da nur die vier besten Resultate aus den sechs Vorläufen in das Endresultat eingehen, könnte die Tabelle beim Lauf im Saarland aber noch kräftig durcheinandergewirbelt werden. Mysliwietz und Satorius haben bereits je vier Resultate und können ihren Zählerstand nur dann verbessern, wenn sie mit einem Top-Resultat ein schlechteres ersetzen können. Dagegen wollen Fahrer wie etwa der vierfache deutsche Rallye-Meister Hermann Gaßner (Mitsubishi Lancer R4) noch mal richtig angreifen und in der Gesamtwertung nach vorne driften.

 Lars Mysliwietz fährt mit seinem Citroen C2R2 derzeit an der Spitze des Rallye-Masters. Foto: Hahn
Lars Mysliwietz fährt mit seinem Citroen C2R2 derzeit an der Spitze des Rallye-Masters. Foto: Hahn

"Es ist natürlich toll, vor heimischer Kulisse als Masters-Führender anzutreten", freut sich Mysliwietz auf sein Heimspiel und verrät: "Der Shakedown am Freitagabend führt fast an meiner Haustür vorbei." Doch der Heim-Start hat auch Nachteile. "Ich bin ja in die Organisation mit eingebunden und habe in den vergangenen Jahren gemerkt, dass es nicht immer einfach ist, am Start einer Prüfung im Kopf vom Organisations- in den Wettbewerbs-Modus umzuschalten."red