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Musikvereine feiern Kreismusikfest

Musikvereine feiern Kreismusikfest

Der Musikkreis Saarlouis im Bund Saarländischer Musikvereine hat sein 27. Kreismusikfest in Siersburg gefeiert. Das Fest fand statt im Rahmen der Feier des Vereins der Musikfreunde Siersburg zu 80 Jahre Bestehen.

Siersburg. Das 27. Kreismusikfest des Musikkreises Saarlouis im Bund Saarländischer Musikvereine (BSM) fand im Rahmen der Feiern zum 80-jährigen Bestehen des Vereins der Musikfreunde Siersburg statt. Am Vorabend gab es einen Festabend in der Niedtalhalle. In dessen Rahmen würdigte Landrat Patrik Lauer als Schirmherr die besondere kulturelle Bedeutung der Musikvereine. Die Festveranstaltung am Sonntag wurde mit einem von Pfarrer Ingo Flach zelebrierten Festgottesdienst eingeleitet. Schon früh am Nachmittag trafen die am Massenspielen beteiligten Vereine im Hautzenbuckelstadion in Siersburg ein.Dem 1955 gegründeten Bund Saarländischer Musikvereine gehören 200 saarländische Musikvereine, Spielmannszüge und Musikzüge mit über 36 000 Mitgliedern an. Josef Petry, der Präsident des Bundes Saarländischer Musikvereine, der am Treffen in Siersburg teilnahm, stellte fest, dass von den aktiven Musikern 40 Prozent jünger als 18 Jahre sind. Etwa 2000 Kinder und Jugendliche des BSM befänden sich in musikalischer Ausbildung.

Neun saarländische Musikvereine stellten sich im Stadion auf: Dillingen-Pachten, Gresaubach, Altforweiler, die Musikgemeinschaft Ittersdorf-Düren-Kerlingen, Thalexweiler, Steinbach, Limbach, "Almenrausch" Rehlingen und Wallerfangen. Der von Robert Mansion geleitete Fanfarenzug Oberesch stellte sich musikalisch und farbenprächtig sehr gut dar. Als einer der stärksten Orchester präsentierte sich der Musik- und Trachtenverein Neuhausen aus dem Schwarzwald. Dabei war auch das Mandolinenorchester "Niedtal" Siersburg.

Als dienstältester Musiker in der Gemeinde Rehlingen-Siersburg hatte der Siersburger Albert Becker die Organisation übernommen. Mit vier Lebensjahren war Theo Herrmann aus Rümmelbach beim MV Gresaubach jüngster aktiver Teilnehmer. Er wurde im Orchester von Opa Edgar, Mama Heidi und Papa Roman begleitet.

Kreisdirigent Björn Jakobs dirigierte das Konzert. Mit "Kein schöner Land" von Kurt Gäble gab es einen eindrucksvollen Einstieg. Der Marsch "Blasmusik spielt auf", ein Arrangement von Siegfried Kundel, klang wirkungsvoll in das Tal. Vor dem Marsch durch die Siersburger Straßen zum Festplatz an der Nied gab es einen gemeinsamen Defiliermarsch. Im Wechsel spielten dann die einzelnen Orchester auf.