1. Saarland

Musikanten und Reiter beim mittelalterlichen Spektakel in Freisen

Musikanten und Reiter beim mittelalterlichen Spektakel in Freisen

Freisen. 2000 hatten Matthias Broszeit vom Freisener Naturwildpark und einige seiner Freunde die Vision, einmal einen Mittelaltermarkt auszurichten. Die Idee wurde bald Wirklichkeit. Anfangs kamen nur ein paar Wikinger und Kelten mit ihren Zelten und schlugen ihr Lager auf einer Wiese am Wildpark auf

 So kämpften Ritter zu Pferd vor vielen 100 Jahren.
So kämpften Ritter zu Pferd vor vielen 100 Jahren.

Freisen. 2000 hatten Matthias Broszeit vom Freisener Naturwildpark und einige seiner Freunde die Vision, einmal einen Mittelaltermarkt auszurichten. Die Idee wurde bald Wirklichkeit. Anfangs kamen nur ein paar Wikinger und Kelten mit ihren Zelten und schlugen ihr Lager auf einer Wiese am Wildpark auf. In den folgenden Jahren meldeten sich immer mehr Lagergruppen, um die unterschiedlichen Epochen des Mittelalters authentisch darzustellen.Am Samstag/Sonntag, 7./8. August, werden nun wieder Ritter, Burgfräuleins, Kelten, Wikinger, Amazonen, orientalische Tänzerinnen, Gaukler und Wahrsager die Zeit um einige Jahrhunderte zurückdrehen. Das Team des Naturwildparks erwartet rund 70 Lagergruppen, die ohne die Annehmlichkeiten der Zivilisation in der Natur leben werden. Außer den Lagergruppen kommen 65 Markthändler. Mit ihren Waren wollen sie für reichhaltiges Angebot sorgen. Die handwerklichen Fähigkeiten waren schon im Mittelalter weit fortgeschritten. So zeigt ein Schmied die Kunst der Waffenherstellung. Die Schuhmacher führen vor, wie einst mit Leder und Leisten umgegangen wurde. Viele weitere Handwerker haben sich die Fähigkeiten von damals angeeignet. Ins Programm aufgenommen wurden sechs Musikgruppen, der Zauberer und Gaukler Kalibo und die Reitershow von Richard von Kimbelstein.Am Samstag, 7. August, wollen die Musiker die abendliche Feuershow der Kelten unterstützen. Mit anschließendem Konzert auf der Bühne wollen die Künstler mit Dudelsack und Trommeln bis in die Nacht das Publikum unterhalten. Wer mittelalterlich essen und trinken will, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Mit der Wildsau am Spieß und mit Honigbier wird auch die kulinarische Zeit zurückgedreht.Neben dem Mittelalterfest kann auch der Naturwildpark mit seinen freilaufenden Tieren und der zwei Mal täglich stattfindenden Flugshow besucht werden. Die Besucher sollten allerdings beachten, dass der Mittelaltermarkt und die Vorführungen im Naturwildpark zwei verschiedene Veranstaltungen sind. Der Mittelaltermarkt ist am Samstag ab zehn bis in die Nacht geöffnet, weil die Feuershow erst um 22 Uhr beginnt und anschließend noch ein Konzert auf der Bühne gegeben wird. Am Sonntag ist der Markt von zehn Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten für den Wildpark sind täglich ab zehn Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit. gtr