1. Saarland

Musikalische Reise durch die Zeit

Musikalische Reise durch die Zeit

Es wurde eine Reise durch die verschiedensten Epochen der Musik: Schüler und Lehrer der Homburger Musikschule zeigten im Kulturzentrum Saalbau, was sie können. Musikschul-Leiterin Carola Ulrich hofft möglichst bald auf ein neues Schul-Gebäude in Erbach.

Mit einem bunten, spannenden und unterhaltsamen Konzert hat sich die Homburger Musikschule bei ihrem Konzert am vergangenen Sonntag im Homburger Kulturzentrum Saalbau präsentiert.

Unter dem Motto "Ein Schloss tanzt" haben Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrern das Publikum im gut gefüllten Saalbau mit auf eine musikalische Zeitreise durch verschiedene Epochen genommen. Trotz des sommerlichen Wetters hatten es sich Eltern, Verwandte, Musikbegeisterte sowie Freunde der Musikschule Homburg nicht nehmen lassen, die kleinen und großen Mitwirkenden bei ihrer musikalischen Reise durch die Zeit zu begleiten. Dementsprechend groß war auch die Freude bei Carola Ulrich, der Leiterin der Homburger Musikschule. Mit Blick auf ihre Teilnahme am deutschen Musikschulkongress in Bamberg, der vor einigen Tagen unter dem Motto "Faszination Musikschule" stand, wies sie noch einmal auf die Bedeutung dieser Einrichtung hin. "Musikschule ist nicht nur wöchentlicher Unterricht, sondern viel, viel mehr", betonte Ulrich. Die Musikschule verstehe sich als Vermittler musikalischer Grundausbildung und biete von den kleinsten Kindergruppen bis hin zu den Senioren einen qualifizierten Musikunterricht, so die Leiterin der Homburger Musikschule, in der ausgebildete Musiklehrer die zurzeit 340 Schülerinnen und Schüler unterrichteten. Darüber hinaus habe die Musikschule noch weitere musisch-kulturelle Projekte in Kindergärten sowie an der Grundschule Sonnenfeld.

Für das Konzert im Saalbau habe man die Kräfte gebündelt und Fächer übergreifend für diesen Auftritt gearbeitet, um zu zeigen, was Musikschule bedeute, so Ulrich. Das Motto "Ein Schloss tanzt" habe jedoch nichts mit dem jetzigen Gebäude der Musikschule zu tun, schmunzelte Ulrich. Sie hoffe auf ein neues Gebäude in Erbach, das "hoffentlich kein Luftschloss ist". Diese Bedenken räumte Beigeordneter Rüdiger Schneidewind jedoch zur Seite. "Die Finanzierung ist gesichert", versprach er in anderthalb bis zwei Jahren "ein Schlösschen und kein Luftschloss".

Und so konnten sich die kleinen und großen Mitwirkenden aus der Gruppe der Blockflöten, die Streicher, das Bläserensemble und das Akkordeonorchester vergnügt auf die musikalische Reise durch die verschiedenen Epochen vom Mittelalter über die Renaissance, Barock, Klassik und Romantik bis hin zur Neuzeit machen.

Die Besucher ließen sich von dem Rhythmus und der Harmonie der einzelnen Beiträge anstecken. Das Repertoire reichte vom Glogauer Liederbuch über Händels "Wassermusik" , Beethovens 5. Symphonie bis hin zu "An der schönen blauen Donau" von Strauß.