Müllgebühren in Eppelborn bleiben dieses Jahr stabil

Müllgebühren in Eppelborn bleiben dieses Jahr stabil

beim Abfallzweckverband Eppelborn ist der Wirtschaftsplan 2014 nun beschlossen. Nach wie vor beträgt die Grundgebühr für die 120- Liter-Restmülltonne vier Euro pro Monat und für die 240-Liter-Restmülltonne 7,50 Euro im Monat.

. Gute Nachricht für die Bürger von Eppelborn: Die Abfallgebühren bleiben vergleichsweise günstig. Die Verbandsversammlung des Abfallzweckverbands (AFZE) hat den Wirtschaftsplan 2014 einstimmig beschlossen. "Die Grundgebühren, die zum 1. Januar 2013 deutlich gesenkt werden konnten, bleiben stabil, was uns in Zeiten allgemein steigender Preise besonders freut", so Verbandsvorsteherin Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset in einer Pressemitteilung. Gesenkt werden könne das Entgelt für die Sperrmüllabfuhr und -anlieferung beim Wertstoffhof. Der Wermutstropfen: Da der EVS sowohl den Verbrennungspreis für Restmüll als auch den Verwertungspreis für Biomüll erhöht hat, müssen die Gewichtsgebühren angepasst werden.

Das Wichtigste für den Privathaushalt auf einen Blick: Die Gewichtsgebühr für Restmüll steigt von 0,30 auf 0,31 Euro je Kilogramm und für Biomüll von 0,11 auf 0,13 Euro je Kilogramm. Die Gebühr für die Sperrmüllabfuhr auf Abruf und die Annahme am Wertstoffhof verringert sich von 5,11 auf fünf Euro je Kubikmeter. Stabil bleibt die Grundgebühr für die 120-Liter-Restmülltonne bei vier Euro pro Monat und für die 240-Liter-Restmülltonne bei 7,50 Euro im Monat. Weiterhin wird keine Grundgebühr für Bio-, Asche- und Papiertonne und auch keine Gewichtsgebühr für Papier erhoben. Die Gewichtsgebühr für Asche bleibt bei 0,10 Euro je Kilogramm und ist damit seit 2006 stabil.

Auch mit der notwendigen Anpassung der Gewichtsgebühren spare der durchschnittliche Drei-Personenhaushalt im Vergleich zum EVS 2014 bei gleichbleibender Müllmenge mehr als 50 Euro im Jahr, das seien 25 Prozent, heißt es. "Seit Einführung der Abfallverwiegung 2006 haben sich diese Einsparungen auf 425 Euro aufsummiert", bilanziert die Verbandsvorsteherin. Weitere Einsparpotentiale ergäben sich aus der Nutzung der Biotonne und der Kompostieranlage, der blauen Tonne sowie des Wertstoff- und Entsorgungshofes.

www.afze.de

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