1. Saarland

Moskitos leiden an chronischer Auswärtsschwäche

Moskitos leiden an chronischer Auswärtsschwäche

Marpingen/Oberthal. Die 26:28 (13:13)-Niederlage bei der HSG Wittlich haben sich die Handballerinnen des Oberligisten DJK Marpingen selbst zuzuschreiben. "Es war noch nie so leicht, in Wittlich zu gewinnen wie am Samstag", meinte der enttäuschte DJK-Trainer Manfred Wegmann. Zunächst passte noch alles

Marpingen/Oberthal. Die 26:28 (13:13)-Niederlage bei der HSG Wittlich haben sich die Handballerinnen des Oberligisten DJK Marpingen selbst zuzuschreiben. "Es war noch nie so leicht, in Wittlich zu gewinnen wie am Samstag", meinte der enttäuschte DJK-Trainer Manfred Wegmann. Zunächst passte noch alles. Die Moskitos dominierten die Partie und führten mit 6:3 und 10:6, ehe zehn Minuten ohne Treffer folgten. "In dieser Phase hatten wir genügend Gelegenheiten gehabt, um uns noch weiter abzusetzen", schilderte Wegmann den Spielverlauf. Von den Moskitos durch ihre schlampige Chancenverwertung aufgebaut, kamen die Gastgeberinnen in die Partie und gingen in Führung. Nadine Klein glich zum 13:13-Pausenstand aus.Die zweite Hälfte verlief dann relativ ausgeglichen. Beim 22:21 war Marpingen letztmals in Führung. Durch "unerklärliche Schwächen" bei doppelter Überzahl brachten die Moskitos danach den Ball nicht im HSG-Tor unter. "Dazu kam bei freien Würfen noch eine Portion Unvermögen", mäkelte Wegmann. Vier Mal scheiterten die DJK-Spielerinnen vom Siebenmeterpunkt. Wittlich rettete so den unter der gütigen Mithilfe der Moskitos zustande gekommenen 28:26-Sieg ins Ziel. Damit bleibt die DJK auswärts weiter ohne doppelten Punktgewinn.

Das punktlose Schlusslicht FSG Oberthal-Hirstein bot dem Meisterschaftsfavoriten TV Bassenheim bei der 27:35 (13:16)-Niederlage eine Halbzeit lang Paroli. In der 18. Minute lag die FSG mit 9:5 vorne. "Unsere erste Halbzeit war richtig gut", lobte FSG-Trainer Uwe Hoffmann. Davon war nach der Pause dann wenig übrig geblieben. Die FSG blieb zehn Minuten ohne Tor und der TVB zog über 22:13 auf 30:19 davon. "Wir haben uns dann nicht abschießen lassen", lobte Hoffmann, dem nur acht Feldspielerinnen zur Verfügung standen. Erstmals konnte er die lange verletzte Hanna Peiffer einsetzen, die fünf Treffer beisteuerte. "Das Spiel hat uns neuen Mut und Selbstvertrauen gegeben", meinte Hoffmann. frf

Die Tore für Marpingen: Nadine Klein (8), Katharina Leib, Kristin Klos (je 6), Christine Lezaud (4), Steffi Schreier, Yvonne Detzler (je 1).

Die Tore für Oberthal: Christina Schuh (11/3), Hanna Peiffer (5), Nadine Schön (4), Nina Kannengießer, Kim Rausch-Dupont (je 3), Hannah Kuffner (1).