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Mitgliederzahl hat sich verdoppelt

Mitgliederzahl hat sich verdoppelt

Bexbach. Wenn der Bexbacher Gewerbeverein heute Abend zur ersten Mitgliederversammlung seit der Erneuerung zusammenkommt, wird es einen neuen Vorsitzenden geben. Klaus Barthel, der Mann der ersten Stunde, tritt aus persönlichen Gründen nicht mehr an. Im Gespräch mit SZ-Redakteur Ralph Schäfer zieht er Bilanz seiner Amtszeit und wagt einen Ausblick in die Zukunft des Vereins.

Warum haben Sie vor drei Jahren die Renaissance des Bexbacher Gewerbevereins vehemment betrieben?

Barthel: Mein persönliches großes Ziel war es schon seit Jahren, wieder eine Gewerbemesse in Bexbach auf die Beine zu stellen. Im Jahre 2010 planten wir dann endlich wieder eine Messe. Bei der Vorbereitung dieser Messe stießen wir sehr schnell an unsere Grenzen. Jetzt wurde uns erst so richtig klar, dass uns für die Durchführung unseres Vorhabens die rechtliche Grundlage fehlte. Da wir kein eingetragener Verein waren, konnten wir keine Verträge schließen. Da die Vorbereitungen der Messe schon weit fortgeschritten waren, haben wir schnell und mit großer Energie den Gewerbeverein Bexbach "wieder belebt", einen neuen Vorstand gewählt und sind ins Vereinsregister eingetragen worden.

Wie viele Mitglieder gab es bei der Gründungsversammlung, wie viele sind es heute?

Barthel: Wir begannen mit 29 Mitgliedern, heute sind es aktuell 57.

Sind Sie mit der bisherigen Entwicklung des Vereins zufrieden?

Barthel: Sogar außerordentlich zufrieden. Wir sind in Bexbach und Umgebung ein Begriff, die Gewerbemesse Hagedi ist eine Erfolgsstory und weit über die Grenzen Bexbachs hinaus bekannt.

Wer könnte heute Abend Ihr Nachfolger werden?

Barthel: Mein Wunschkandidat, den ich heute in der Mitgliederversammlung persönlich vorschlagen werde und auf den ich große Stücke setze, ist Christoph Steimer.

Worin sehen Sie die künftigen Schwerpunkte für die Arbeit des Gewerbevereins?

Barthel: Der Verein sollte sich aktiv um Weiterentwicklung bemühen, in erster Linie durch die Mitwirkung bei der Weiterentwicklung des Projekts "Aktive Stadt" in engem Kontakt mit der Stadt und der Zentrumsmanagerin. Ein weiterer Schwerpunkt sollte die Gewinnung weiterer Mitglieder sein.

Werden Sie dem Verein in einer Funktion erhalten bleiben?

Barthel: Ich persönlich werde kein offizielles Amt mehr übernehmen, aber dem Gewerbeverein jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dafür hängt mein Herz zu sehr an dem bisher Erreichten.