Mit viel Eigenleistung renoviert

Mit viel Eigenleistung renoviert

Homburg. Die jungen Menschen im Jugenddorf-Berufsbildungswerk (CJD) freuen sich über großzügige Spenden, die für die Neugestaltung der Cafeteria im Gemeinschaftszentrum zur Verfügung gestellt und verwendet wurden

Homburg. Die jungen Menschen im Jugenddorf-Berufsbildungswerk (CJD) freuen sich über großzügige Spenden, die für die Neugestaltung der Cafeteria im Gemeinschaftszentrum zur Verfügung gestellt und verwendet wurden.

Das Gemeinschaftszentrum, insbesondere die Cafeteria, ist der abendliche Mittelpunkt im Jugenddorf-Berufsbildungswerk und dient als Begegnungsstätte der jungen Menschen mit Behinderung. Im Jahre 2009 ist das CJD Homburg 30 Jahre alt geworden und auch vor dem Gemeinschaftszentrum hat der "Zahn der Zeit" nicht halt gemacht. Die Technik und die Beleuchtung waren in die Jahre gekommen, das Mobiliar war teilweise etwas "altbacken" und die Gestaltung der Cafeteria stammte eher aus den 80er Jahren.

Die Cafeteria im Gemeinschaftszentrum erhielt nun in den letzten Monaten einen freundlichen und hellen Anstrich. Außerdem wurde der Raum auch optisch in einzelne Themenbereiche, wie Aktion, Lounge, Spiele oder Lesen unterteilt, so dass eine gemütliche Atmosphäre entstand.

Neben der Neugestaltung gibt es zukünftig ein abwechslungsreiches, jugendgerechtes und zeitgemäßes Angebot von Freizeitgruppen, interaktiven Spielen mit einer Fülle attraktiver Angebote und monatlich wechselnden Schwerpunktabenden für die jungen Menschen mit Behinderung.

Markus Schnell, kaufmännischer Gesamtleiter im CJD Homburg/Saar, stellte nun den Spendern den bereits renovierten Teil im Gemeinschaftszentrum vor. Dabei betonte er, dass alle Renovierungsarbeiten, bis auf wenige Ausnahmen, in Eigenleistung von Jugendlichen, Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern erbracht wurden.

Das komplette Material für die Malerarbeiten wurde von einer Firma Saarbrücken gespendet. In der neu eingerichteten Sitzecke wurden zwei Plasma-Fernseher mit 100 Hertz-Technologie angeschafft. Diese Technik ist notwendig, da die Fernseher so auch für Epileptiker geeignet sind. Er erklärte: "Die Gelder sind hier gut angelegt." Gerade in schwieriger Zeit seien Spenden willkommen.

2011 wird nun der nächste Schritt in Angriff genommen werden, ein "Multifunktionsraum". red

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