1. Saarland

Mit ganzheitlichem Lernen zum ErfolgBerufswünsche von A bis Z

Mit ganzheitlichem Lernen zum ErfolgBerufswünsche von A bis Z

Bexbach. Insgesamt 16 Abiturientinnen und Abiturienten der Freien Waldorfschule in Bexbach haben im Rahmen einer Abiturfeier ihre Reifezeugnisse erhalten. Der Gesamtnotendurchschnitt lag in diesem Schuljahr bei 2,5. Als beste Absolventin mit der Traumnote Eins wurde Valerie Fuchs aus Neunkirchen mit einem Buchgeschenk ausgezeichnet

Bexbach. Insgesamt 16 Abiturientinnen und Abiturienten der Freien Waldorfschule in Bexbach haben im Rahmen einer Abiturfeier ihre Reifezeugnisse erhalten. Der Gesamtnotendurchschnitt lag in diesem Schuljahr bei 2,5. Als beste Absolventin mit der Traumnote Eins wurde Valerie Fuchs aus Neunkirchen mit einem Buchgeschenk ausgezeichnet. Darüber hinaus durfte sie sich über den Apollinaire-Preis als beste Schülerin im Fach Französisch freuen. Das beste Abitur im naturwissenschaftlichen Bereich machte Eva Dörr aus Pirmasens, die die Gesamtnote 1,4 erreichte. Drittbester Abiturient der Waldorfschule war der Bexbacher Robert Metzger mit einem Notendurchschnitt von 1,9. Gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern durften sie sich über die Zeugnisse freuen, die ihnen von ihren Betreuungslehrern Ingrid Bold und Gerhard Gutheil überreicht wurden. In einem nicht ganz ernst gemeinten Dialog hatten die beiden Lehrer zuvor vorgetragen, was Eltern alles tun, um ihre Kinder auf ein erfolgreiches Leben vorzubereiten. In ihrer Rede wies Ingrid Bold auf die Aufgabe der Freien Waldorfschulen hin, die Schüler im Unterricht "zu ganzen Menschen zu bilden und sie für das Leben zu erziehen". Im Verlauf ihrer Schulzeit hätte die Schule den frisch gebackenen Abiturienten das "künstlerische, musische, intellektuelle und handwerkliche Rüstzeug mit auf den Weg gegeben. Die betreuende Lehrerin zeigte sich voller Zuversicht, dass die Absolventen ihren Weg gehen werden und "erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhält". In ihrer Elternrede hob Christine Arend-Fuchs "das ganzheitliche Lernen" an der Waldorfschule heraus. Ob Handwerk, Kunst, Fremdsprachenkenntnisse oder freies Reden, die Schüler hätten hier moderne Schlüsselqualifikationen erworben, Mobilität gelernt und gingen als selbstständige junge Menschen in Studium oder Beruf, so die Professorin der Fachhochschule in Zweibrücken. Für sie sei das bestandene Abitur ihrer Tochter ein ganz besonderes Erlebnis, so Arend-Fuchs. Sie habe der Waldorfschule anfangs skeptisch gegenüber gestanden habe, doch ihre Meinung in der Zwischenzeit revidiert. "Die Skepsis ist weg", gab sie zu. "Wir haben das Abitur", sprach Valerie Fuchs ihren Mitschülern aus dem Herzen. In ihrem Rückblick gestand sie, dass der Anteil der Freizeitaktivitäten früher einmal weitaus wichtiger war als die Lerninhalte. Doch in der Abiklasse sei man besonders zusammengewachsen. Abgerundet wurde die Abiturfeier im großen Saal mit Darbietungen der Abiturientinnen und Abiturienten, beispielsweise Powerpoint-Karaoke oder Waldi-Oskar-Verleihung. Bexbach. Die Berufswünsche der Abiturientinnen und Abiturienten gehen weit auseinander: Hier Namen und Wünsche, soweit genannt: Lisa Alexy (Zweibrücken, Psychologie), Annika Bausch (Pirmasens, Sozialpädagogik), Celestin Bienioßek (Bexbach, Ingenieur), Eva Dörr (Pirmasens, Lehramt für Mathematik und Kunst), Tobias Endfellner (unbekannt), Valerie Fuchs (Neunkirchen, Medizinstudium), Alexander Gischler (Gersheim-Walsheim, Psychologie), Johannes Lappel (Neunkirchen, Polizei), Robert Metzger (Bexbach, Informatik), Marthe Oeß (Urexweiler, Musiktherapeutin, Sozialpädagogik), Helena Sadowski (Kusel, Sonderpädagogik), Robert Selevsek (St. Wendel-Remmesweiler, Informatik), Teresa Trabert (Homburg, Aupair in den USA), Johanna Vieser (Bexbach, Musiktherapeutin), Arne Weber (Spiesen-Elversberg, Sozialwissenschaften), Sarina Zuschlag (Aupair in den USA). re