1. Saarland

Mit Ex-Spielern zu altem Erfolg?

Mit Ex-Spielern zu altem Erfolg?

Otzenhausen. Die Liste der Neuzugänge bei Fußball-Kreisligist VfR Otzenhausen ist lang. Nach dem enttäuschenden zwölften Platz in der Kreisliga A Schaumberg in der vergangenen Saison reagierte der Verein und verstärkte sich mit insgesamt 23 Neuzugängen. Darunter sind viele Kicker, die schon einmal in Otzenhausen spielten und jetzt zu ihrem Heimatverein zurückkehren

Otzenhausen. Die Liste der Neuzugänge bei Fußball-Kreisligist VfR Otzenhausen ist lang. Nach dem enttäuschenden zwölften Platz in der Kreisliga A Schaumberg in der vergangenen Saison reagierte der Verein und verstärkte sich mit insgesamt 23 Neuzugängen. Darunter sind viele Kicker, die schon einmal in Otzenhausen spielten und jetzt zu ihrem Heimatverein zurückkehren. Unter den Neuen sind auch viele Akteure, die zuletzt höherklassig spielten. So kamen beispielsweise Timo Breuer, Manuel Arend und Stefan Pilz vom Verbandsligisten VfL Primstal nach Otzenhausen, Matthias Müller kam vom Bezirksligisten SG Bostalsee und Marco Wagner vom SV Wolfersweiler. Neu ist in Otzenhausen auch der Trainer Dieter Tibo (Foto: Bastuck). Er löste Timo Hinsberger ab. Aber auch Tibo ist ein alter Bekannter. Unter seiner Regie wurde der VfR Otzenhausen in der Spielzeit 2000/01 Meister der Kreisliga B Sötern und stieg in die Kreisliga A Schaumberg auf. "Einige Spieler von damals haben mit mir Kontakt aufgenommen und gefragt, ob ich Trainer werden würde, wenn sie zurückkommen. So kam die Sache zustande", erklärte Tibo, der zuletzt vor 18 Monaten bei der Spvgg. Sötern arbeitete. Klar, dass der VfR mit solchen Verstärkungen und dem alten Erfolgstrainer von vielen Konkurrenten als heißer Titelkandidat gesehen wird. Doch der Saisonstart ging in die Hose. Bei der SG Neunkirchen-Selbach verlor das Tibo-Team mit 0:1. "Die Mannschaft muss sich erst noch finden, dass hat man in Neunkirchen deutlich gesehen", erklärt der Trainer. Probleme bereitet Tibo auch die Tatsache, dass er mit Libero Matthias Müller, der in Afghanistan ist, noch fünf Wochen auf einen Schlüsselspieler verzichten muss. "Wenn die Mannschaft eingespielt ist, können wir sicher vorne angreifen. Wir müssen nur schauen, dass bis dahin der Abstand zur Spitze nicht zu groß wird", sagt der Fußball-Lehrer. Um den Abstand gering zu halten, ist ein Sieg im ersten Heimspiel an diesem Samstag um 18 Uhr gegen die SG Gronig-Oberthal Pflicht. Das weiß auch Tibo: "Gegen Gronig-Oberthal zählt nur ein Dreier. Zumal wir am Wochenende noch Kirmes in Otzenhausen haben." sem