Ministerpräsidentin besichtigt Uniklinikum

Ministerpräsidentin besichtigt Uniklinikum

Homburg. Das Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg ist mit 6000 Beschäftigten, einer Landesfinanzierung von 44 Millionen Euro für die Medizinische Fakultät und einem Gesamtumsatz von 368 Millionen Euro eines der größten Unternehmen im Saarland

Homburg. Das Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg ist mit 6000 Beschäftigten, einer Landesfinanzierung von 44 Millionen Euro für die Medizinische Fakultät und einem Gesamtumsatz von 368 Millionen Euro eines der größten Unternehmen im Saarland. Deshalb wollte sich Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) gestern anlässlich eines dreistündigen Besuchs ein Bild von der Leistungsfähigkeit des Uniklinikums machen. Begonnen wurde in der Frauen- und Kinderklinik, wo die Ministerpräsidentin einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 300 000 Euro übergab, der aus dem Landesforschungsförderungsprogramm stammt und ein gemeinsames Vorhaben der Klinik für Frauenheilkunde und des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik voranbringen soll. Das Uniklinikum zeigte vor allem seine modernsten Geräte, zum Beispiel den DaVinci Roboter, mit dem sich Operationen auf kleinstem Raum vornehmen lassen. Der Anfang wurde mit Prostata-OPs gemacht, inzwischen werden mit dem Roboter auch Patienten aus der Hal-Nasen-Ohren- und der Frauenklinik operiert. Zum Abschluss betrat Kramp-Karrenbauer den modernen Neubau für Strahlentherapie auf dem Campus. Hier zeigte ihr der Leiter, Professor Christian Rübe, die Großgeräte, darunter drei Linearbeschleuniger, die sehr präzise Tumorbehandlungen unter möglichst geringer Belastung des umliegenden Gewebes möglich machen. Die Ministerpräsidentin zeigte sich beeindruckt. Das Geld des Landes, sagte sie, sei zum Wohle der Patienten gut angelegt. maa