Mettlach: Mit mehr Stürmern zu mehr Toren

Mettlach. Das war ein Volltreffer: Fußball-Saarlandligist SV Mettlach setzte im Heimspiel gegen den 1. FC Riegelsberg erstmals auf ein System mit drei Stürmern - und das zahlte sich aus. Gegen den Tabellen-Vorletzten schossen die Blau-Weißen am vergangenen Samstag erstmals in dieser Saison drei Tore

Mettlach. Das war ein Volltreffer: Fußball-Saarlandligist SV Mettlach setzte im Heimspiel gegen den 1. FC Riegelsberg erstmals auf ein System mit drei Stürmern - und das zahlte sich aus. Gegen den Tabellen-Vorletzten schossen die Blau-Weißen am vergangenen Samstag erstmals in dieser Saison drei Tore. Beim 3:0 (1:0)-Erfolg vor 120 Zuschauern konnten sich alle drei Angreifer in die Torschützenliste eintragen. "Unser Sieg war deutlich. Der Gegner hat bis zum ersten Gegentor noch gut mitgehalten. Danach fehlten Riegelsberg allerdings die Mittel, und wir hätten noch mehr Tore erzielen können", meinte SVM-Trainer Ralf Schmidt.Für das erste Tor seiner Elf sorgte Andreas Becker in seinem ersten Heimspiel von Beginn an. Eine Minute vor der Pause brachte Philipp Lion eine Flanke scharf vors Tor. Riegelsbergs Schlussmann Dominik Bohlmann konnte nur abklatschen, Becker stand goldrichtig und drückte die Kugel zum 1:0 über die Linie. Vorlagengeber Lion war erst wenige Minuten zuvor für den mit Magenproblemen angeschlagen in die Partie gegangenen Torsten Schu gekommen. "Er hat über links viel Dampf gemacht", lobte Schmidt seinen Joker. Noch vor dem Seitenwechsel hätte Mettlach fast das 2:0 nachgelegt, doch Thomas Kiefer köpfte eine Flanke von Salvatore Frenda haarscharf über das Gehäuse.

So mussten die Zuschauer noch bis zur 60. Minute warten, ehe Klaus-Peter Schröder das vorentscheidende zweite Tor für die Hausherren erzielte. Nach einem langen Ball ließ der vor der Saison von der SG Schwemlingen-Tünsdorf-Ballern gekommene Offensivakteur Gäste-Schlussmann Bohlmann mit einem trockenen Schuss keine Chance. Eine Viertelstunde vor Schluss traf schließlich noch Salvatore Frenda per Foulelfmeter zum 3:0-Endstand. Der Strafstoß nach einem Foul an Philipp Lion war dabei allerdings nicht unumstritten. "Dafür haben wir in zwei anderen Szenen keinen Elfer bekommen, als Klaus-Peter Schröder gelegt wurde. So gleicht sich alles aus", fand Schmidt. sem