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Frontalzusammenstöße in Besseringen und Mettlach
Zwei Unfälle fordern 13 Verletzte

Sieben Verletzte forderte ein Frontalzusammenstoß bei Mettlach.
Sieben Verletzte forderte ein Frontalzusammenstoß bei Mettlach. FOTO: Ruppenthal
Besseringen/Mettlach. Bei Frontalzusammenstößen in Besseringen und Mettlach waren auch Rettungshubschrauber im Einsatz. Von Rolf Ruppenthal

Schwerstarbeit für Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei am späten Sonntagnachmittag: Zwei Frontalzusammenstöße forderten insgesamt 13 Verletzte und vier Mal Totalschaden.


Zuerst krachten auf der Querverbindung zwischen Ballern und Bessseringen zwei Pkw zusammen. Der Unfallverursacher kam aus noch ungeklärtem Grund ins Schlingern und geriet dabei auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er frontal mit einem Auto zusammen, in dem sich vier Insassen – darunter zwei Kinder – befanden. Alle Unfallbeteiligten wurden schwer verletzt, wie die Polizei-Inspektion in Merzig mitteilte. Neben Krankenwagen und Notarzt war auch der Rettungshubschrauber Christoph 16 vom Saarbrücker Winterberg im Einsatz. Aufgrund des Unfalls und der stark mit Öl verschmutzten Fahrbahn musste diese Quertrasse für längere Zeit voll gesperrt werden.

Nur kurze Zeit später krachten auf der Landstraße 158 zwischen Mettlach und kleinem Potsdamer Platz ebenfalls zwei Autos mit Vehemenz in einer Kurve zusammen. Wie die Polizei-Inspektion Nordsaarland mitteilte, fuhr der Unfallverursacher aus Richtung Losheim nach Mettlach. Aus Unachtsamkeit verlor er die Kontrolle über den Wagen und geriet auf die Gegenfahrbahn. Von den am Unfall beteiligten acht Fahrzeuginsassen wurden sieben verletzt, die meisten schwer. Die Feuerwehren aus Mettlach und Losheim waren mit insgesamt acht Fahrzeugen und rund 50 Mann im Einsatz. DRK und Malteser waren mit mehreren Rettungsfahrzeugen vor Ort, zudem der Rettungshubschrauber Christoph 16 sowie der luxemburgische Rescue 3. Auch die L  153 musste für die Dauer der Aufräumarbeiten für längere Zeit voll gesperrt werden.