| 20:10 Uhr

Zahme "Wölfe" lassen sich in der ersten Halbzeit abschießen

Groß-Umstadt/Merzig. Die Luft ist raus! Dies zumindest lässt die bittere 26:37 (12:21)-Klatsche vermuten, die die Handballfreunde Untere Saar am 29. Spieltag der Regionalliga Südwest beim TV Groß-Umstadt einstecken mussten. "Der Klassenverbleib ist sicher. Da scheint sich keiner mehr großartig quälen zu wollen

Groß-Umstadt/Merzig. Die Luft ist raus! Dies zumindest lässt die bittere 26:37 (12:21)-Klatsche vermuten, die die Handballfreunde Untere Saar am 29. Spieltag der Regionalliga Südwest beim TV Groß-Umstadt einstecken mussten. "Der Klassenverbleib ist sicher. Da scheint sich keiner mehr großartig quälen zu wollen. Ich hätte mehr Gegenwehr erwartet", kritisierte Berthold Kreuser den schwachen Auftritt seiner Spieler im letzten Auswärtsspiel der Saison. Gut 20 Tore habe der Gegner mit schnellen Gegenstößen erzielt. Sein Team habe dies willenlos zugelassen, wetterte der HF-Trainer. So war die Partie beim Tabellensechsten zur Pause (12:21) quasi schon entschieden. Die zweite Halbzeit verlief zwar etwas ausgeglichener (14:16), die viel zu zahmen "Wölfe" vermochten es aber nicht mehr, die zwölfte Auswärtsniederlage in einem erträglicheren Rahmen zu halten. Etwas Positives hatte der Spieltag allerdings doch: Der 44:34-Heimsieg der HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim gegen den unteren Tabellennachbarn HSV Bad Blankenburg war ein winziger Lichtblick für den enttäuschten Merziger Teamchef. "So bleiben wir wenigstens auf Platz 13", grummelte Kreuser, "auch wenn wir eigentlich gar nichts dafür können." ros