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Wie Aladin Fatimas Hand gewann

Wie Aladin Fatimas Hand gewann

Oppen/Reimsbach. Es blieb wieder kein Stuhl frei in der Reimsbacher Mehrzweckhalle, als dort Ende November die Theatergruppe des SSV Oppen mit dem schönen Namen Firlefanz ihr neuestes Theaterstück vorstellte: "Aladin und die Wunderlampe", ein zauberhafte Kindermusical, begeisterte in der aufwendigen Aufführung der SSV-Firlefänze wieder große und kleine Besucher

Oppen/Reimsbach. Es blieb wieder kein Stuhl frei in der Reimsbacher Mehrzweckhalle, als dort Ende November die Theatergruppe des SSV Oppen mit dem schönen Namen Firlefanz ihr neuestes Theaterstück vorstellte: "Aladin und die Wunderlampe", ein zauberhafte Kindermusical, begeisterte in der aufwendigen Aufführung der SSV-Firlefänze wieder große und kleine Besucher. In monatelanger Probenarbeit hatten sich die jungen Akteure von "Firlefanz" mitsamt ihrem Betreuerinnen-Team auf die große Theaterpremiere vorbereitet. Den Feinschliff gab es unter anderem bei einem erlebnisreichen Probenwochenende in der Jugendherberge Saarburg, das Ende Oktober stattfand.Intensiv vorbereitet Und die Mühen der gut sechs Monate Vorbereitungs- und Probenzeit hatten sich gelohnt: Die jungen Akteure zauberten ein tolles Musicalmärchen auf die Bühne. Darum ging es: Im Land der Karawanen, der Zauberer, Feen und Elfen lebt der kleine Aladin mit seiner Mutter und seinen Freunden. Dort lebt aber auch die schöne Fatima, Tochter des mächtigen Sultans Said, in einem prächtigen Schloss mit ihren Dienerinnen und dem Großwesir. In Fatima ist der junge Aladin unsterblich verliebt. Aber wie kann er ihre Gunst und die des Sultans gewinnen, wo es doch so viel reiche Bewerber um die Hand der schönen Fatima gibt? Auf der Suche nach einer Lösung für ein Problem erhält Aladin Hilfe vom großen Geist des Ringes. Der hilft ihm, die schier unüberwindbare Hürde zu meistern, ein noch prächtigeres Schloss als das des Sultans zu erbauen und die Forderungen des Herrschers zu erfüllen. Junge TalenteDiese abenteuerliche Geschichte bot reichlich Stoff für eine märchenhafte Inszenierung, in der die gut zwei Dutzend jungen Schauspieler, Sängerinnen und Tänzer (einige von ihnen gleich in mehreren Rollen!) ihr vielfältiges Talent unter Beweis stellen konnten. Die aufwändigen selbst genähten Kostüme und das einfallsreiche Bühnenbild, das den Betrachter unvermittelt in orientalische Welten entführte, taten ihr Übriges: Die Besucher waren begeistert, und Oppens Ortsvorsteher Stefan Krutten sprach hinterher aus, was wohl viele Besucher des Nachmittags dachten: "Es ist eigentlich schade, dass eine so tolle Aufführung nicht öfter zu sehen ist." red

Auf einen blickMitwirkende: Maurice Endres, Anna Ternig, Sarah Selzer, Madita Ehl, Joana Augustin, Lisa-Marie Haupenthal, Alissa Dentinger, Meike Lenhof, Michelle Wilkerson, Stefanie Wirth, Charline Kartheiser, Anika Seiwert, Pauline Junker, Kathrin Seiwert, Meike Schneider, Selina Zimmer, Carolin Erbel, Elias Ternig, Florian Buchheit, Jakob Wagner, Denise Lauer, Michelle Büchel-Baumann, Gina Hemmerling, Celine Wilhelm, Sascha Lauer, Maurice Büchel-Baumann.Betreuerinnen: Margret Jungmann, Ute Schneider, Jutta Ernst, Ramona Ernst, Rita Selzer, Christina Theobald, Mona Wagner, Anja Lauer, Pia Maar. red