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Welche Kooperationspartner kämen für Sie in Frage?

Erhard Seger (CDU): Zunächst sind die Ergebnisse der Wahlen gerade im Hinblick auf den Wegfall der Fünf-Prozent-Klausel abzuwarten. Es ist davon auszugehen, dass es zu Verschiebungen der Kräfteverhältnisse in vielen saarländischen Kommunen kommen kann

Erhard Seger (CDU): Zunächst sind die Ergebnisse der Wahlen gerade im Hinblick auf den Wegfall der Fünf-Prozent-Klausel abzuwarten. Es ist davon auszugehen, dass es zu Verschiebungen der Kräfteverhältnisse in vielen saarländischen Kommunen kommen kann. Wichtig wird in jedem Fall sein, zu stabilen Mehrheiten zu kommen, damit Gemeinderat und Verwaltung möglichst im Gleichschritt marschieren und handeln können. Gespräche sollten daher mit allen nach dem Wahltermin im Gemeinderat vertretenen Parteien geführt werden. Als Bürgermeister bin ich selbstverständlich bestrebt, alles dafür zu tun, dass der Dialog zwischen den zukünftigen Fraktionen nicht erstarrt und im Gemeinderat ein faires Miteinander herrscht, wie es gerade in der letzten Legislaturperiode der Fall war. Wenn Sie mich nach meiner ganz persönlichen Meinung hinsichtlich einer Wunschkoalition fragen, so könnte ich einer Jamaika-Koalition durchaus viel Positives abgewinnen. Rainer Anton (SPD): Wir haben uns darüber noch keine Gedanken gemacht. Das hängt bei uns von den Themen und Sachfragen ab. Grundsätzlich sind wir offen für alle Parteien, wobei es lokal sicherlich mehr von den Personen abhängt als von den Parteien. Christoph Scholl (Grüne): Jedes politische Gezänke hat zu unterbleiben, wenn der Kooperationspartner die selben Ziele ins Visier nimmt. Ausgeschlossen sind alle radikalen und intoleranten Parteien, egal wie sie heißen.Walter Ewen (FDP): Im Moment bin ich da Pro-CDU, weil ich sehr gute persönliche Verbindungen dazu habe. Im Grunde bin ich aber für alle Möglichkeiten offen. Elmar Seiwert (Linke): Ich denke die Frage stellt sich im Moment noch nicht. Mit der CDU werden wir jedoch sicher nicht zusammenarbeiten. Wenn es gemeinsame Schnittstellen gibt, kann ich mir durchaus vorstellen, mit allen anderen Parteien zusammenzuarbeiten. ot