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Yasemin-Sheila ist Saarlands Schönste

Yasemin-Sheila ist Saarlands Schönste

Weiskirchen

Weiskirchen. "Die zwölf schönsten saarländischen Frauen in Weiskirchen? Da muss ich hin!" So oder zumindest so ähnlich dachten am Samstagabend rund 400 interessierte Zuschauer beiderlei Geschlechts, bevölkerten munter die Hochwaldhalle im nordsaarländischen Kurort und harrten bis zu mitternächtlicher Stunde aus, um zu erfahren, wer denn nun Saarlands Schönste sei und sich in den kommenden zwölf Monaten mit dem Titel der Miss Saarland schmücken darf. Ihr Interesse wurde nicht enttäuscht. Das Wichtigste vorweg. Yasemin-Sheila Cewe heißt die Siegerin. Die siebzehnjährige blonde Schülerin aus Dillingen setzte sich in drei Durchgängen gegen ihre elfköpfige Konkurrenz aus dem gesamten Saarland durch und verwies die amtierende Miss Hochwald, Chantal Sarah Bausch, sowie Anna Katharina Steinert auf die nachfolgenden Plätze. Für das Ergebnis verantwortlich waren 14 Juroren, darunter vier Frauen. Rechts und links direkt am Catwalk platziert hatten sie die Qual der Wahl. Gewissenhaft kamen sie ihrer Pflicht nach. Mancher Zuschauer wäre wohl gerne in die Jurorenrolle geschlüpft, um so noch näher am Pol des Geschehens zu sein.Zwölf im Blitzlichtgewitter Um 21.15 Uhr ist es dann soweit. Zwölf Kandidatinnen, alle im Alter zwischen 17 und 26 Jahren, betreten im Abendkleid paarweise die Bühne und stellen sich dem auf sie einprasselnden Blitzlichtgewitter der Fotografen. Die strahlenden Augen der jungen Frauen fixieren und taxieren mit gekonntem Augenaufschlag die einzelnen Jurymitglieder, gleichwie um sie für sich einzunehmen und einen möglichst positiven Ersteindruck zu hinterlassen.Kurzinterview im BikiniWährend beim ersten Durchgang die Zustimmung der Anwesenden noch eher verhalten klingt, ändert sich dies, als die Schönheiten die Bühne zum zweiten Mal betreten. Diesmal im einheitlichen lavendelfarbenen Bikini, der eher an ein Dessousteil als an Bademode erinnert. Die Anzahl der Fotografen an der Bühne nimmt innerhalb weniger Augenblicke um ein Vielfaches zu. Verbunden ist der zweite Durchgang mit einem jeweiligen Kurzinterview. "Es ist schön, sich präsentieren zu können", stellt Yasemin-Sheila klar. Dem möchte man mit Blick auf die körperlichen Vorzüge der Kandidatinnen direkt zustimmen. Ein gewisses Maß an exhibitionistischer Neigung gehört wohl dazu, um an einer Misswahl teilzunehmen. Jetzt wird es ernst. Eine Vorauswahl der 14 Juroren bestimmt fünf Frauen, die sich einem abschließenden dritten Durchlauf stellen dürfen. Für die übrigen sieben Teilnehmerinnen ist das Spektakel an dieser Stelle zu Ende. Tränen der Enttäuschung sind später zu sehen als die Verliererinnen die Halle verlassen. Die Abstimmung der Jury nach dem abschließenden Durchgang ist deutlich. Yasemin-Sheila Cewe hat sich mit großem Vorsprung durchgesetzt und erhält als Lohn die Insignien der Schönheit. Der Geschäftsführer der Weiskircher Hochwaldtouristik, Michael Diversy, legt ihr die Miss-Saarland-Schärpe über die Schultern, und Cewes Amtsvorgängerin, Olga Schmeichel, setzt ihr die Krone aufs Haupt. Ein verdienter Erfolg, der die Siegerin gleichsam entlastet. Ein großer Druck sei von ihr abgefallen, betont die Miss Saarland 2009 in einer ersten Reaktion. "Ich wollte gewinnen und das Saarland bei der Wahl zur Miss Germany im Europapark in Rust vertreten." Doch zuvor begibt sich Yasemin-Sheila Cewe Anfang Februar auf Kosten der veranstaltenden Miss Germany Corporation für eine Woche nach Dubai. Dort wird sie ihre 22 Mitkonkurrentinnen um den Titel zur Miss Germany kennen lernen, bevor sie sich einer anderen Jury stellt. www.saarbruecker-zeitung.de/fotos

Freudenschrei: Yasemin kann es nicht fassen.

Auf einen BlickDie Wahl zur Miss Saarland 2009 fand am vergangenen Samstag im Rahmen einer italienischen Nacht in der Weiskircher Hochwaldhalle statt. Veranstalter waren die Regionaldirektion Südwest der Miss Germany Corporation (MGC), die Hochwaldtouristik Weiskirchen und das Bistro-Vitalis. Durch das Programm führten Alexandra Phillips, Rundfunkmoderatorin und Miss Germany 1999, sowie Thomas Fried, Regionaldirektor der MGC. Musikalisch wurde der Abend von der Show- und Partyband "al dente" umrahmt. ksb