Windkraft-Debatte weitet sich aus

Weiskirchen. Die politische Debatte um die geplante Errichtung von drei Windrädern am Weiskircher Wildpark wird jenseits der Grenzen der Kurgemeinde weitergeführt. Der Kreisverband der Grünen fordert die Bürgerinitiative, die sich gegen das Windpark-Projekt wehrt, dazu auf, zur Sachlichkeit in der Debatte zurückzukehren

Umstritten: Windkraft. Foto: SZ.

Weiskirchen. Die politische Debatte um die geplante Errichtung von drei Windrädern am Weiskircher Wildpark wird jenseits der Grenzen der Kurgemeinde weitergeführt. Der Kreisverband der Grünen fordert die Bürgerinitiative, die sich gegen das Windpark-Projekt wehrt, dazu auf, zur Sachlichkeit in der Debatte zurückzukehren. "Die Kontroverse nimmt eine sehr befremdliche Entwicklung", erklärt Stefan Müller (Foto: SZ), Sprecher der Kreis-Grünen. Es habe nichts mehr mit einer sachlichen Auseinandersetzung zu tun, wenn der Sprecher der BI einen politischen Vertreter des Gemeinderates derart verunglimpft und persönlich angreift, erklärt Müller in Anspielung auf die Kritik der BI an Henry Selzer (GAL), der das Projekt befürwortet. Die Vertreter der BI blenden nach Müllers Einschätzung völlig aus, "dass die bisher genutzten Energien endlich sind, dass wir im Zuge des zunehmenden Klimawandels endlich reagieren müssen". Auch die Grünen in Wadern stellen sich in einer Erklärung hinter die Weiskircher GAL. Dagegen hat die FDP-Kreisvorsitzende Marion Etringer (Foto: SZ) sich gegen den Bau weiterer Windkraftanlagen im Kreis ausgesprochen. Dies teilte der Verband Mensch und Natur, in dem Windkraftgegner aus der Region zusammengeschlossen sind, nach einem Gespräch zwischen Vertretern des FDP-Kreisverbandes und der Verbandsspitze in Rissenthal mit. cbe

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